Tierbegegnungen in Südafrika

Hier findet ihr Bilder der verschiedenen Tiere die wir in Südafrika sehen durften

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Südafrika – Makutsi Lodge

Dienstag 30.10.2018 –  endlich !!!! ist der Zeitpunkt gekommen und wir treten unsere erste Reise nach Afrika an. Genau gesagt nach Südafrika in die Makutsi Lodge. Nachdem wir als Taucher eher unterhalb der Wasseroberfläche anzutreffen sind, ist dies für uns etwas ganz besonderes und die Freude auf die Jagd nach unter anderem den Big Five ist riesig. Ein paar schöne Abschüsse sollten uns da schon gelingen. natürlich schiessen wir ausschließlich mit dem Fotoapparat. Ziel wie geschrieben, ist die Makutsi Lodge. Von München 10,5 Stunden mit der Southafrican Airlines nach Johannesburg. Dann weiter auf einen Inlandsflug mit der Airlink PropellerMaschine nach Phallaborwa. Zeitdauer etwas über eine Stunde. Schade dass bei Inlandsflügen das Gepäck nicht durchgeroutet wird. Man muss in Johannesburg Einreisen und dann Gepäck abholen um danach wieder neu einzuchecken. Alles in allem war es kein Hexenwerk und es ging ganz zügig. Die Airlink Maschine hatte 30 Sitzplätze in einer zweier und einer Einerreihe. Der Flughafen ( wenn man den überhaupt so nennen darf) in Phallaborwa ist der Hammer. Winzig ist hier noch fast übertrieben. Aber einfach schnuckelig und gemütlich. Am Flughafen wartete auch schon Derek von der Makutsi Lodge und nach ein bisschen was über einer Stunde Fährt waren am Ziel, der Makutsi Lodge.Begrüssungscocktail, Kurzes Einchecken und kurze Instruktionen und Besichtigungen der wichtigsten Stellen in der Lodge durch Karen, eine der vielen gute Seelen und liebenswürdigen Menschen des Camps. Die wichtigsten Verhaltensregeln: frei bewegen innerhalb des Camps darf man sich nur von 7:00 – 17:30 Uhr. Dann auch nur innerhalb eines bestimmten Bereichen. Durch Schilder wird man gewarnt nicht weiter zu gehen. Von 17:30 – 7:00 Uhr darf man sich nur im Zimmer oder auf der Terasse aufhalten. Hintergrund: die Makutsi Lodge ist ein offenes Camp und alles an Wildtieren kann durchs Camp schleichen können. Abends sammeln sich alles zu erst in der River Lapa. Dort wird man auch jeden Tag auf der Liste abgehakt und erhält zugleich sein Programm und Instruktionen für den nächsten Tag.Wer bist 17.30 Uhr nicht am River Lapa ist oder sein kann, der wartet in seinem Rondavel und wir dann mit dem Mini-Van abgeholt. Nach dem Essen kann man gemütlich Anna der River Lapa einen Trink zu sich nehmen oder gleich aufs Zimmer zurück gehen. Da wird man selbstredend wieder mit dem Van zurück gefahren. Das mit dem Fahrdienst hat wirklich richtig gut geklappt und man muss nur hin und wieder ein paar Minuten warten, bis die erste Fuhre sicher nach Hause gebracht wurde.  

Die Makutsi Lodge

Die Makutsi Lodge besteht aus 

Reception

An der Rezeption findet selbstredend das ein und auschecken statt. Zudem kann man hier sonstige Dinge klären, wie zum Beispiel das Nachbuchen von Safaris etc. Zudem ist an der Rezeption ein Safe, in welchem man seine Wertsachen einschliessen lassen kann. Wir hatten den Safe nicht in Anspruch genommen. Bei uns kam nichts weg und auch sonst haben wir nichts anderweitiges gehört. Was nachbarlich keine Garantie ist. Wir hatten aber zu keiner Zeit ein ungutes Gefühl.

River Lapa 

Hier ist der Sammelplatz vorm Abendessen und man erhält dann auch gleich seine persönlichen Instruktionen für den nächsten Tag. Nach dem Abendessen kann man hier noch einen kleinen Drink zu sich nehmen. Die Bar ist ganz gut sortiert. Untertags ist es ein gemütlicher Ort sich auszuruhen, ein Buch zu lesen oder einfach nur über den River ( bei uns ausgetrocknet) zu blicken und nach Tieren Ausschau zu halten. Während unserer Zeit wurden Elefanten, Kaffernbüffel und Nashörner gesehen. 

Diner Lapa 

Das Restaurant besteht aus zwei langen Tischreihen. Man sitzt also gemeinsam an einem der Beiden Tische. Einen festen Platz gibt es auch nicht und man sitzt immer wieder neben anderen Gästen. Hier nimmt man Frühstück und Abendessen ein. Wer Mittags etwas essen will, muss dies am Morgen in eine Liste eintragen, zusammen mit der Uhrzeit wann man kommen will.

Frühtsück ist ausreichend, wenn auch nicht mit der Auswahl eines HiltonHotels vergleichbar. Es gibt Cheddar Käse, eine Wurstsorte, Butter, Marmelade und Mermade ( hoffe das schreibt man so.) Dazu gibt es noch Eier, Müsli, Cornflakes, Natur und Fruchtjoghurt, frisches Obst und Bananen. Kaffee, Tee, Säfte und Milch.

Abends gibt es meist ein drei Gänge Menü und einmal die Woche ein Barbecue. Das Menü ist für alle gleich. Sollte jemand bestimmte Dinge nicht vertragen oder mögen, hat man die Möglichkeit dies gleich zu Beginn mitzuteilen. Beispiel: Vegetarier, mag kein Zwiebel oder ganz extrem eine Nuss-/ Erdnussallergie.

Hat man dies angegeben, bekommt man immer Alternativen zu Essen. Das klappt auch ganz gut und die Damen in der Küche und im Restaurant haben das auch gleich gut drauf..

In unseren 14 Tagen haben wir sehr gut gegessen, es war ausreichend ( wenn auch nicht immer üppig) Aber hungrig ins Bett sind wir nie gegangen. Es war auch abwechslungsreich und in den 14 Tagen kam nie das Gefühl aus immer das gleiche zu bekommen. Alle Speisen wurden frisch zubereitet und das schmeckte man auch. 

Internet Cafe

überhalb dem Restaurant gibt es eine Lounge/Bibliothek oder Café, wie immer man es betiteln möchte. Man findet Regal voll Romane und Bücher verschiedener Sprache ( vorwiegend Deutsch und Englisch), schöne Sitzgruppen mit Blick über den Poolbereich. Hier kann man auch gemütlich seinen Caffe / Cappuccino schlürfen. Ganz nebenbei erwähnt, schmeckt der Cappuccino ganz ordentlich.

In diesem Bereich funktioniert auch das Wlan. Jeder Gast bekommt 100mb Frei Wlan, danach kostet es Aufpreis.

Swimmingpool

Der Swimmingpool ist wundervoll in die Anlage integriert, ist ca 35 meter Land und 6-7 Meter breit. Die Wassertemperatur ist bei 27-28 Grad und das ganz ca. 1,60 m tief.aussen herum sind Liegen aufgestellt und man kann hier ganz gemütlich abhängen.

Römerbad

Das Römerbad ist ein Naturbad über 30 Grad warm hier mann man sich auch kurze Zeit vergnügen und entspannen. Dabei kann man schön über den MakutsiRiver schauen.

Sportanlagen ( Volleyball/ Tennis / angeblich Fitnessraum)

Die Sportanlagen haben wir nicht genutzt, aber der Vollständigkeit sollen sie erwähnt werden. Es gibt ein Volleyball Feld und einen Tennisplatz. Schläger etc. kann man an der Rezeption ausleihen. 

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Glaskugelbilder

Eigentlich aus reiner „fotografischen“ Langeweile, habe ich mir so eine Glaskugel angeschafft. Ich hab irgendwo mal ein paar schöne Bilder gesehen und mir gedacht: Damit habe ich noch keine Erfahrung und es ist sicher interessant. Vor allem wollte ich einfach mal mitreden können. Wie immer, standen am Anfang erstmal viele Fragen und Überlegungen an. Was muss ich bei so einer Glaskugel überhaupt beachten? Wie groß muss die denn überhaupt sein? Welche Kamera oder besser: Mit welchem Objektiv fotografiere ich da überhaupt und wie krieg ich da scharfe Bilder raus? Na und zu guter Letzt: Welche Motive eignen sich denn dafür. Fragen über Fragen. Aber wie es so ist:“Auf die vielen Fragen, gibt es meist auch viele Antworten.“ Im großen WWW gibt es viele Hinweise und Tips. Auch auf you Tube gibt es unendlich viele interessante Videos. Am Ende der Seite stelle ich einige Links zusammen, die ich mir in der Findungsphase so angeschaut habe. Denn eines möchte ich gleich klarstellen:“ Die Glaskugelfotografie habe ich nicht erfunden und auch die Grundideen stammen nicht immer aus meinem Kopf. Sicherlich habe ich es für mich dann abgeändert und experimentiert. Es liegt mir aber fern, mich mit fremden Federn zu schmücken.

Welche Glaskugel?

Es gibt wohl keine ausgewiesene Glaskugel für die Fotografie. Die Kugel sollte für fotografische Zwecke geeignet sein und das heisst sie sollte von hoher Qualität sein, keine Einschlüsse im innern und keine Bläschen etc. aufweisen. Es macht glaube ich selbsterklärend keinen Sinn, eine farbige Kugel zu nehmen. Ich hab mich für den Lensball 80 cm entschieden. Warum? Es hat sich gut angehört, was darüber geschrieben wurde. Gekauft habe ich ihn hier: https://www.amazon.de/gp/product/B076BQFDF8/ref=oh_aui_detailpage_o05_s00?ie=UTF8&psc=1 Nach meinen ersten Versuchen muss ich sagen, dass ich zufrieden damit bin. Vergleiche kann ich aber nicht anführen, denn es ist meine erste und einzigste Kugel.

Kamera und Einstellungen?

Im Prinzip gibt es keine besondere Anforderungen an die Kamera. Meine ersten Bilder habe ich sogar mit dem Handy gemacht. Logisch ist aber, dass die Qualität und die Spielmöglichkeiten, mit einer hochwertigeren Kamera ansteigen. Sicherlich muss es aber nicht explizit eine professionelle DSLR sein. Geht aber auch zur Not 🙂 🙂 🙂 Ich habe mit meiner Canon 6D und mit meiner Panasonic Lumix G9 die meisten Bilder gemacht. Welches Objektiv? Ich hab für den Anfang die besten Erfahrungen mit dem Standart 24 – 105 für die Canon und dem Standart 14-140 für die Lumix gemacht. Mit meinen Makros habe ich bisher noch keine besonderen Ergebnisse erzielt. Wobei ich damit aber noch nicht viel probiert habe. Das folgt noch. Welche Einstellungen? Eine möglichst große Blende sollte es sein. Denn dadurch wird der Hintergrund richtig schön unscharf und die Schärfe liegt auf der Kugel.

Welche Motive?

Natürlich kann man alles mögliche in der Glaskugel spiegeln lassen und aufnehmen. Doch nicht alles wirkt wirklich spektakulär.

Dennoch gibt es glaub keinen 100 %igen Ratschlag, was als Motiv funktioniert und was nicht. Ob man Blumen und Pflanzen nimmt. die Kugel durch die Äste eines Baums in Richtung Himmel hält oder einmal ein Tier drin spiegelt, alles hat seinen Reiz und das Recht probiert zu werden.

Prinzipiell sind besonders schöne Motive in Großformat in der Glaskugel gespiegelt, sehr schön.

Am meisten fasziniert hat mich bisher aber das spielen mit Lichter.

Dazu braucht man entweder einen Blitz ( oder mehrere ) doch auch mit einfachen Taschenlampen kann man coole Effekte erzielen.

Wichtig dabei sind Farbfolien um farbige Lichteffekte einzubringen. Dabei steckt oder klebt man einfach eine farbige Folie um den Blitz oder die Lampe. Schon wird das ganze richtig interessant und ergibt unendlich viele schöne Effekte. Spannend auch deswegen, weil jegliche Veränderung des Aufnahmewinkels, sofort ein neues Muster oder einen neuen Effekt ergibt.

Meine erste und größte Inspiration habe ich hier bei markusfoto.de erhalten. Sein Video auf you Tube finde ich besonders gelungen

Ich hab hier ein Bild von einer Glaskugel gemacht und möchte mal den Aufbau dafür ein bisschen aufzeigen.

Fotografiert habe ich mit der Panasonic Lumix G9 und dem Standartobjektiv Panasonic 14 – 140 mm.

Brennweite: 69 mm

Blende: 8

Verschluss 8 Sekunden

ISO: 800 ( war eher ein Flüchtigkeitsfehler. Normal wäre hier 100 ISO oder max. 200 ISO einzustellen )

Ich hab mir irgendwann mal so einen Satz farbiger Folien gekauft und die klemme ich entweder vor meinen Blitz oder klebe es um meine Taschenlampe.

Von der Seite sieht der Aufbau so aus_

Die Kugel liegt auf einem einfachen Lochblech und als Rückansicht habe ein goldenes Gitterblech. Dahinter eine PlexiMilchglasscheibe und dahinter steht dann der erste Blitz.

Unter dem Boden ( ein transparenter Kunststoffdeckel ) ist der zweite Blitz platziert

Von der Kamera sieht es dann so aus

Velidhu April 2018

Velidhu, wir wären wieder gerne länger geblieben

April 2018. Zum dritten mal sind wir zu Besuch auf Velidhu gewesen.

Schwerpunkt war wieder eindeutig das Tauchen und um Großfisch sehen zu können zieht es uns seit Jahren auch immer wieder auf die Malediven. Seit April 2016 einmal im Jahr auf Velidhu.

Die Entscheidung in Velidhu hängen zu bleiben lag allerdings nicht nur am Tauchen alleine. Taucherisch ist Velidhu eine Top Adresse. Mit richtigen Highlight Tauchspots. Rashdoo Madivaru, Hafza Thila, Maaya Thila, Fishhead, Beyru etc. Das findet man in der Klasse und Menge nicht überall.
Die EuroDivers vor Ort sind schon sehr oft auch auf anderen Inseln unser Begleiter. Hier ist man super aufgehoben. Auch wenn wir den Wechsel von Cornelia Gretener und Stephane Bollard sehr traurig zur Kenntnis nehmen mussten. ( an dieser Stelle auch Gruß an die beiden ) Sie wurden aber supergut von Philipp vertreten.

Mit Philipp hatten wir echt super Tauchgänge und vor allem vom ersten Moment an viel Spass und natürlich gute Laune. Es hat wieder einmal alles gepasst und wir konnten uns es auch garnicht besser vorstellen. Auch unsere anderen Tauchbuddies, waren super und auch gut drauf. Es war immer eine lockere und sehr gute Stimmung auf dem Boot. Danke an Holger, Heiko und Adrian.

Änderungen zu bisher:

Die Tauchbasis wird jetzt geleitet von Vincent. Cornelia und Stephane sind dafür auf Residence gewechselt.

Das alte Tauchcenter befindet sich gerade im Abbruch und dort soll wohl einen neue EmpfangsReception entstehen. Deshalb musste die Basis weichen. Allerdings nur ein paar Meter weiter vor. Am Tauchbetrieb hat sich nichts geändert. Es gibt das Hausriff ( immer noch stark in Mitleidenschaft gezogen / Optimisten wollen eine leichte Verbesserung zu den letzten Jahren erkennen ) und dann die Bootsausflüge. Vormittags einen TwoTank (ausser Freitag, da wird gebetet)  und nachmittags einen Einzeltauchgang. Dazu hin und wieder einen Tagesausflug.

Leider steht die neue Basis voll in der Sonne. Es gibt keinerlei Schatten ( zumindest solange die Palmen noch so klein sind ) und es muss alles noch so ein wenig organisiert werden. Das wird sich aber hoffentlich bald gelegt haben. Ich muss dazu sagen, dass es nicht großartig gestört hat, da Isse ( verantwortlich für Kompressor etc.) steht’s zur Hilfe war und uns geholfen hat. Die Kisten kommen vom Boot und werden wenn man will direkt von Isse verräumt. Wir haben unsere Sachen kurz ausgespült und in die Boxen zurück gepackt. Isse hat dann die Kisten weggeräumt. So mussten wir nicht ewig in der Sonne stehen.

Dennoch war das vorher viel angenehmer. Man konnte danach so ein bisschen im Schatten sitzen, sich unterhalten oder ein bisschen Quatsch zu machen. Jetzt ist es draussen pralle Sonne und innen ebenfalls wie im Heizkeller. Etwas weniger gemütlich wie vorher. Aber das ist jetzt schon jammern auf hohem Niveau.

Da wieder nur wenige Taucher da waren, konnten wir auch jeden Spot anfahren den wir wollten. Alle unsere Wünsche wurden uns erfüllt. So kam es dass wir 4 x nach Rashdoo fuhren 🙂 🙂 Der absolute Megaspot. Allerdings Treffen: 5:45 Uhr und Abfahrt 6:00 Uhr. Das war es aber jedesmal wert.

Wir haben uns auch dieses Jahr wieder vom ersten Tag an auf Velidhu direkt heimisch gefühlt. Die Insel ist von der Größe, Aufteilung und eben auch von der Sauberkeit und Pflege her sehr ansprechend und „für uns“ einfach schön.
Ich möchte dazusagen, dass wir uns bewusst für eine 3 Sterne Insel entschieden haben. Wir brauchen keinen Pool, Yakuzi, kein abendliches TamTam und sonstiges Schickimicki. Es ist die Einfachheit die wir einfach lieben und geniessen. Nein, nicht das jemand denkt wir haben keine Ansprüchen ( da können wir uns nicht von freisprechen), aber es ist garnicht so leicht:
Das Einfache, einfach gut zu machen

Velidhu ist nach wie vor eine schöne Insel und hat uns kein bisschen enttäuscht. Es gab wohl Aussagen, dass Velidhu „unsauberer“ geworden sei, das konnten wir beim besten Willen nicht feststellen.
Wobei der Hinweis in manchen jüngsten Berichten: dass die Palmen/Sträuche teilweise wieder einmal zurück geschnitten werden müssten, schon der Tatsache entspricht. Das habe ich auf der ein oder anderen Fotopirsch auf der Insel auch feststellen müssen.
Aber, es ist alles in einem absolut verträglichen Rahmen und für mein Empfinden unterstreicht es auch ein wenig die Natürlichkeit. Von Unsauber oder verdrecken könnte ich aber definitiv nicht sprechen. ( Als sinnbildlicher Vergleich kann man sagen: Wir haben eine natürlich schöne Wiese und keinen mm genau geschnittenen Wembley-Rasen. Auf einer natürlichen Wiese wächst halt auch mal ein Löwenzahn )

Die Wasserbungalows sind ( zumindest von der Ferne ) immer ein schönes Fotomotiv, bei genauerem betrachten sind sie allerdings sehr renovierungsbedürftig. Da wir eh nicht auf Wasserbungis stehen, hat das auf unser Urlaubsfeeling keinerlei Auswirkungen. Ein bisschen Farbe würde aber schon gut tun.

Vom Essen waren dieses Jahr eher positiv erstaunt über den Geschmack mancher Gerichte. Speziell im letzen Jahr 2017 fanden wir es teilweise absolut fad und sagen wir mal „geschmacksneutral“.
Dieses Jahr hab selbst ich ( mag keine CurryGerichte und schon gar kein Lemongras) tatsächlich immer etwas gefunden und musste weniger auf die Pasta Station ausweichen
Ja, das Essen ist jeden Tag „ähnlich“, egal welches Thema gerade ansteht. Das könnte sicher noch verbessert werden. Allerdings haben wir wissentlich in einem 3 Sterne Hotel eigecheckt. Daher hatten wir auch dieses Jahr nicht die Erwartung gehabt, dass das Buffet jetzt plötzlich ein Blitzlichtgewitter erzeugen würde.
Für uns hat es gepasst und die Auswahl war wie die beiden male zuvor sicherlich kein Highlight, für die Kategorie der Insel allerdings angemessen.
Wie immer, hatten wir auch diesmal, nur Halbpension gebucht. Ich kann mir gut vorstellen, wenn ich bei all inclusive jetzt Mittags und Abends vor der gleichen beschaulichen Auswahl stehe, dann kann das zu einem anderen Empfinden führen.

Nun zum wichtigsten: Den Menschen

Das Personal, die Menschen die uns Entspannung,Erholung und das Wohlfühlen überhaupt erst möglich machen, sind immer noch ultralieb und hilfsbereit.
Immer ein Lächeln für einen übrig und auch immer einen kleinen Gruß / ein paar Worte im Vorbeigehen. Man fühlt sich einfach unter Freunden.
Entscheidend: Es war / ist echt! Nicht aufgesetzt, Nicht erzwungen, etc. Genau das ist entscheidend und macht es aus.

Wir hatten diesmal zwei „Problemchen“ die abgestellt werden mussten, da genügte ein Anruf und sofort war jemand da. Deswegen kann man auch nur jedem raten: Wenn man etwas hat / etwas nicht stimmt, sich an die Rezeption zu wenden und den Mangel/Fehler anzusprechen, dann hat man die große Chance dass er abgestellt wird.

Auf der Insel ist man ja nicht alleine und wen erstaunt es, es gibt auch andere Gäste. Gäste aus allen möglichen Fleckchen der Welt. Wir hatten wieder einmal viele nette neue Leute kennenlernen dürfen. Egal ob Deutsche, Holländer, Schweizer wir haben uns wohlgefühlt, hatten nette Gespräche und viel Spass. ( Ich hoffe anders herum auch )
Auch dieses Jahr waren wieder die „etwas anderen Gäste“ aus China zahlreich vertreten. Auch dieses Jahr, kamen sie immer wieder in Schüben a 3 Tage auf die Insel. Dann wurde es immer etwas lauter. An und für sich stört mich das garnicht, allerdings sind manche Gepflogenheiten schon teilweise sehr störend und befremdlich. Geht beim Essen los und hört beim Inselmarsch auf.

Ich kann die Lage des Managements allerdings verstehen. Velidhu hatte auch dieses Jahr wieder erstaunlich wenig europäische Gäste. Die Zimmer sind gefühlt zu 70 % leer ( rein subjektiv ).
Da würde ich auch jeden Strohhalm versuchen zu ergattern. Ich glaube nicht, dass man sich auf Velidhu erlauben kann, die Gäste fein säuberlich auszusuchen. Mit den Chinesen hat man die Chance die Hotelauslastung ein wenig nach oben zu heben. Letztendlich ist ein belegtes Zimmer immer noch besser als ein leerstehendes.

Dieses Jahr hatten wir aber noch richtig Glück, denn im September 2017 kam einmal eine Gruppe mit über 100 Chinesen aus einer Firma. Das war ein Spektakel

Letztendlich trifft man aber überall auf der Welt mal Gruppen an, die eine „andere“ Kultur wie wir Europäer haben. Unseren Urlaub haben wir uns deswegen nicht vermiesen lassen.
Positiv gesehen, sind es fotografisch manchmal auch sehr farbenfrohe Motive
Ausserdem haben speziell wir Deutschen ja auch nicht immer den besten Ruf ( mal ganz nebenbei erwähnt)

Jetzt muss ich aber mal zum Ende kommen.

Wir vier sind uns einig:

Das war ein superschöner Urlaub auf Velidhu und wir haben keine Sekunde bereut uns wieder für die Menschen und die Insel dort zu entscheiden.
Hatten wir vor Antritt noch den Gedanken, das nächste mal sollte es wieder eine neue Insel sein, sind wir abgereist mit der Frage:

Warum eigentlich, Velidhu hat uns das gegeben was uns versprochen wurde und vor allem was wir uns erwartet haben.

Unser Dank gilt dem gesamten Team auf Velidhu

PS: Einen Wehrmutstropfen haben wir: Der Preis für eine 1,5l Flasche Wasser von über 6 Dollar ist selbst für maledivische Verhältnisse nicht angemessen. Als Taucher braucht man da schon einige Flaschen.

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Mein erster Stargazer – Himmelsgucker unter Wasser

11.Mai 2017 ! Cabilao – Tauchspot „fallen tree“
Es sollte ein besonderer Tag werden. Es ist 9:01 Uhr, wir tauchen ab und der Tauchcomputer beginnt den Tauchgang aufzuzeichnen.

Ich senke meinen Blick hinunter zum Grund und während ich Richtung Grund sinke, lass ich Luft in mein Jacket. Der Sinkflug wird abgebremst und kurz vorm erreichen des Grunds bin ich optimal austariert und schwebe über dem Meeresboden.
In den Gesichtern der anderen erkenn ich schon leichte Aufgeregtheit. Kein Wunder. Ein grüngelber Giant Froggy sitzt unscheinbar in einer Weichkoralle und baumelt herum.

Langsam, wie einstudiert hebe ich meine Kamera, blicke auf die Einstellung! Die Passen! Ich visiere den Froggy und dann macht es unhörbar:
Klick!
Ein gelungenes Foto

Es werden ein paar schöne Aufnahme, aber nach kurzer Zeit tauchen wir weiter.

Die Zeit vergeht wie im Flug, im Tauchschwebeflug. Wir sehen jede Menge schöne und sehenswerte Tiere aus der Unterwasserwelt. Ob Electric Shell, Giant froggies, Schnecken und Garnelen es sind lauter interessante Lebewesen.

 

Kurz vor 10 Uhr ist es. Unglaublich, fast schon wieder eine Stunde unter Wasser sind rum. Ich schau auf meinen Computer, denn es ist soweit. Alle machen sich fertig. Ich klappe den Blitzarm ein und bereite mich vor.
Safety stop!
3 Minuten auf ca. 5 Meter Tiefe ausharren und dem Körpergewebe die Chance geben, ein wenig Stickstoff loszuwerden.

Aking! Unter mir? der führt doch eine andere Gruppe!!! Er gibt mir Zeichen! Zeichen, ich soll ihm folgen. Die anderen sind schon weiter Richtung Oberfläche und sehen oder beachten ihn nicht.
Wir, Petra und ich, tauchen nochmal ab und folgen Aking.

Aking ist der Basenchef und Tauchguide. Bei diesem Tauchgang führte er eine andere Gruppe. Wir kennen ihn schon länger von den vielen Urlauben die wir auf Cabilao verbracht haben. Wenn er zu uns kommt und uns vom Sicherheitsstop wegholt, dann …. ja dann muss es was besonderes sein.

Wir sinken ab bis ca. 10 – 12 Meter. Die andere Gruppe starrt wie paralysiert in den Sandboden.
Ääääähhhhh???? Was soll das? Wollen die uns verarschen? Was glotzen die denn so blöd in den Sand.

Nichts! Ich sehe: „Nichts!“

Aking gibt uns Zeichen. Klare Zeichen!!! Ruhig zu bleiben! Ruhig zu bleiben und aufzupassen.

Er hebt seine rechte Hand. Führt sie ganz langsam und behutsam über den sandigen Boden. Kleine, ganz kleine und leichte Bewegungen in der Hand, Er klappt eigentlich nur immer die Finger vor und zurück. Gerade soviel Bewegung genug, dass unten ganz langsam und sachte der Sand ein wenig verblasen wird.

Ich erstarre! Mir läuft es bei 28 Grad Wassertemperatur, eiskalt den Rücken runter!!!
Ist es dass, was ich hoffe? Das was wir noch nie zuvor gesehen haben? Wovon wir spätestens auf Negros jedesmal von neuem träumen? Dort hängt ein Bild von ihm in der Lobby.
Von ihm, dem unheimlich schwer zu entdeckenden Meerestier.

Meine Augen tun schon fast weh, von der Konzentration auf den Sandboden und die Stelle an der der Sand immer mehr weggeblasen wir und etwas zum Vorschein kommt.
Ich seh ihn!!! Hektisch, ja hektisch, ziehe ich die Kamera hoch. Blitzarm raus und klick klick klick. Ohne zu darüber nachzudenken mach ich gleich Bilder.
Fasziniert! Ich bin absolut fasziniert.

In mir schreit es!!! Schreit es vor absoluter Freude und Begeisterung. Ich schau über die Kamera auf den Boden. Ich bin mir sicher, ja ganz sicher.
Es ist eine Stargazer!!! Ein Himmelsgucker.

Bisher kenne ich nur Bilder, wo nur das Gesicht leicht vom Sand befreit ist. Direkt von oben herunter mit Blick aufs Gesicht gemacht. So ein Bild möchte ich unbedingt auch noch haben.
Wie der Kerl sonst aussieht, weiß ich garnicht. Platt?Rund?Kantig?Groß?Klein? Ich weiß es einfach nicht, zumindest bis zu diesem Moment.

Aking wedelt weiter mit den Finger und der ganze Kerl kommt immer besser zum Vorschein. Jetzt weiß ich wie er aussieht!

Plötzlich! Petra zupft mich am Arm. Was will Sie denn? Ich hab keine Zeit!Ich will den Stargazer genießen, denn wann ich wieder einen sehe, dass weiß niemand.
Keine Beachtung, ja keine Beachtung akzeptiert Petra nicht. Zurecht!
Sie deutet auf den Finimeter. Meinen Finimeter! 40 Bar und Zeit aufzutauchen.
Schweren Herzens blicke ich nochmals zum Stargazer, schau ihn mir nochmal genau an. Dann machen wir uns zusammen mit der anderen Gruppe auf den Weg nach oben.
Safety Stop und dann nach einem sensationell genialgeilen megabombastischen Tauchgang strecken wir die Köpfe aus dem dem Wasser.

Der Lärm ist ohrenbetäubend. Ohrenbetäubend vor Freude und Jubel. Wie Kinder kreischen wir im Wasser.
„Harald!!!“ schreie ich Richtung Boot. „Harald, wo warst Du!!“
Er schaut mich verdutzt und ungläubig vom Boot herunter an. Ich schau in seine Augen und merke es. Er weiß sofort, dass er was verpasst hat.

Ja, das war einer dieser Tauchgänge, die man nicht vergessen wird. Aking hat uns extra geholt um uns diese seltene Begegnung zu zeigen und mitfühlen zu lassen. Ein andere Guide hätte sich um seine Gruppe gekümmert und oben auf dem Boot geprahlt. Nicht so Aking. Das hat er uns auch bestätigt. Dass er wusste, wir wollen schon so lange einen Stargazer sehen und deswegen konnte er garnicht anderes, als uns holen. Vielen Dank Aking für diesen unvergesslichen Moment.
Ach ja, Harald. Der gab logischer Weise keine Ruhe und wir sind gleich am nächsten Tag an den selben Spot und Aking suchte die Stelle nochmal auf und wir fanden ihn tatsächlich nochmal.
So waren wir alle glücklich. Mein Foto, ähnlich wie in der Lobby vom Pura Vida in Dauin Negros, habe ich auch gemacht 🙂

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