Lochgefängnisse

Mittelalterliche Lochgefängnisse

Die Lochgefängnisse in den Kellergewölben des Nürnberger Rathauses dienten seit dem 14. Jahrhundert zur Untersuchung und Verwahrung von Häftlingen bis zur Urteilsvollstreckung. Zwölf kleine Zellen und eine Folterkammer vermitteln ein bedrückendes Bild damaliger Gerichtsbarkeit.

https://museen.nuernberg.de/lochgefaengnisse/

Zur Geschichte der Mittelalterlichen Lochgefängnisse:
Im Jahre 1322 erwarb die Reichsstadt Nürnberg vom Kloster Heilsbronn dessen Brothaus am Salzmarkt und baute es zum Rathaus um. Da das Rathaus zugleich als Gerichtsstätte diente, wurden die Kellerräume zu den Nürnberger Lochgefängnissen umgewandelt. Zu sehen sind heute noch zwölf Zellen, die in einer Abmessung von 2 m in Länge, Breite und Höhe oftmals mit zwei Gefangenen belegt waren. Holzbohlen kleideten Fußböden, Decken und Wände aus. Die Einrichtung bestand aus Pritsche, Bank und einem Brett als Tisch, im Winter zusätzlich einem Heizbecken.
Augenscheinlich waren bestimmte Zellen für besondere Missetäter gedacht: Nr. 11 zeigt einen roten Hahn, das Sinnbild der Brandstiftung, die schwarze Katze über der 12. Zelle weist auf Verleumder hin; die beiden „Bock“- oder „Stock“-Zellen waren Strafräume.

http://nuernberg.bayern-online.de/die-stadt/sehenswertes/museen/mittelalterliche-lochgefaengnisse/

Nürnberg Lochgefängnisse

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Germanisches Nationalmuseum

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Der Eingangsbereich des Germanischen Nationalmuseums
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Eingang des Germanischen Nationalmuseum

Das Germanische Nationalmuseum (GNM) in Nürnberg ist das größte kulturgeschichtliche Museum des deutschsprachigen Raums von der Frühzeit bis zur unmittelbaren Gegenwart. Es beherbergt rund 1,3 Millionen Objekte. Auszüge aus Wikipedia

Das Germanische Nationalmuseum besteht seit 1852. Die Gründung initiierte der fränkische Adlige Hans Freiherr von und zu Aufseß mit der Absicht, ein „wohlgeordnetes Generalrepertorium über das ganze Quellenmaterial für die deutsche Geschichte, Literatur und Kunst“ anzulegen. Auszug aus gnm.de

Unglaublich aber wahr. Ich wohne jetzt schon über 20 Jahre in Franken und wir waren noch nicht einmal im Germanischen Nationalmuseum. Unzählige Male sind wir durch die Straße der Menschenrechte marschiert und ich habe unzählige Fotos gemacht. Die Straße der Menschenrechte befindet sich direkt vor dem Haupteingang des Germanischen Nationalmuseums. Selbstverständlich habe ich auch schon einige Bilder vom Haupteingang gemacht, allerdings sind wir nie auf die Idee gekommen reinzugehen.

Eingang gnm

Nachdem es an Pfingsten bitterkalt werden sollte und auch sonst kein gerade schönes Wetter angekündigt war, haben wir uns kurzfristig entschlossen reinzugehen. Gedanklich hatten wir geplant, so ein bis zwei Stunden durchzuschlendern und danach schön Mittag essen in der Stadt zu gehen.

Ich nehme es vorweg, es kam anders. Wir sind von 10 – 17 Uhr durch das Museum marschiert. Wir sind nicht die hochinteressierten Kunstkenner und wir interessieren uns auch nicht intensiv für Gemälde etc. Allerdings waren wir fasziniert und erschlagen gleichzeitig, von der Vielfalt und Menge was alles ausgestellt und gezeigt wird.

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Das GNM (Germanische Nationalmuseum) zeigt Sammlungen zum einen in Dauerausstellungen (17,18.19 und 20 tes Jahrhundert, Mittelalter, Spätmittelalter, Neuzeit, Renaissance, Barrock, Musikinstrumente, Kleider, Bauten, Werkzeuge,Waffen und und und)

Dazu gibt es verschiedene Sonderausstellungen die variieren.

Wir werden sicher nicht das letzte Mal im Germanischen Nationalmuseum gewesen sein.

Die Öffnungszeiten sind Dienstag – Sonntag 10 – 18 Uhr, Mittwoch 10 – 21 Uhr. Montag ist geschlossen.

Man darf übrigens überall fotografieren, muss allerdings den Blitz auslassen. Also Foto ja, blitzen nein.

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Tiergarten Nürnberg ( Bildergalerien )

Vom Luitpoldhain zum Schmausenbuck
Bereits im 19. Jahrhundert dachten die Nürnberger daran, einen Zoologischen Garten einzurichten. Doch erst zu Beginn unseres Jahrhunderts nahmen die Pläne Gestalt an. Renommierte Nürnberger Bürger wollten einen Tiergarten nach dem Vorbild Hagenbecks, mit großzügigen und tierfreundlichen Freianlagen, auf dem Gelände der Bayerischen Landesausstellung von 1906 am Luitpoldhain einrichten.

Künstliches Gebirge am Luitpoldhain

Da das Gelände zwar Wasserflächen aber keine Erhebungen aufwies, schuf man für Bergtiere eine Betonkulisse. Offiziell öffnete der Tiergarten am 11. Mai 1912 seine Pforten. Der Besucheransturm füllte rasch die Kassen und somit konnten in der Folgezeit mehr als 1200 Tiere präsentiert werden. Aber schon bald gefährdeten der I. Weltkrieg und die nachfolgende Inflation die Existenz des Tiergartens: Geld und Futter waren rar. Die Nürnberger ließen „ihren“ Tiergarten jedoch nicht im Stich und in den Goldenen Zwanziger Jahren erlebte er seine Blütezeit. Mit der Machtübernahme der NSDAP kündigte sich bereits 1934 das Ende des alten Tiergartens an. Adolf Hitler forderte den Ausbau des Reichsparteitagsgeländes am Dutzendteich. Der Tiergarten sollte der Luitpoldarena, der Großen Straße und der neuen Kongreßhalle weichen. Im Februar 1939 wurden die Pforten endgültig geschlossen.

Neubeginn am Schmausenbuck

Dank sorgfältiger Planung und großem Engagement konnte schon im Mai 1939 der neue Tiergarten am Schmausenbuck eröffnet werden – nach einer Bauzeit von nur zwei Jahren. Rechtzeitig war nach einem geeigneten Gelände gesucht worden. Die Wahl fiel auf die bewaldete Felslandschaft am Schmausenbuck. Ein außerordentlicher Glücksfall: der Tiergarten gilt heute als einer der schönsten deutschen Landschaftszoos.

Wer mehr über den Tiergarten in Nürnberg erfahren will, hier geht es weiter. (www.http://tiergarten.nuernberg.de)

 

Erdmännchen
Mähnenwolf
Nashörner

Nashörner

 

Nashorn

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Panda ( Kleiner Panda)
Pinguine

Pinguine

Pinguine

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Schneeleoparden

Schneeleoparden

 

Schneeleopard

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Tiger

Sibirische Tiger

Tiger

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Bardentreffen 2015 in Nürnberg

Das Bardentreffen ist eines der größten Musikfestivals in Deutschland und erfüllt jährlich die Nürnberger Altstadt am ersten Wochenende der bayerischen Sommerferien mit nationalen und internationalen Klängen.

Mehr als 200.000 Menschen feiern jedes Jahr beim Bardentreffen mit. Es ist ein Musikspektakel der Superlative.

Auszüge aus Nürnberg.de

Das Bardentreffen im Juli 2015 war ein besonderes, denn Deutschlands größtes Weltmusik-Festival bei freiem Eintritt feiert seinen 40. Geburtstag mit einem zusätzlichen vierten Festivaltag.

Noch mehr Hintergrundinformationen und auch das gesamte Programm findet Ihr auf: http://www.bardentreffen.de

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Es sind in der Stadt verteilt mehrere Großbühnen aufgebaut. Wie zum Beispiel auf dem Hauptmarkt oder auch dem Sebalder Platz, der Insel Schütt usw..

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Dann findet man allerdings auch an jeder Ecke kleinere Musiker aus allen Ecken der Welt. Sie präsentieren Ihre Kunst und die ist in den meisten Fällen sehr gut und es macht Spass ein bisschen zu verweilen und zuzuhören.

Ganz ehrlich, wir haben uns meist die „kleineren“ Künstler angeschaut und da gab es viele und vor allem viele „gute“ Sängerinnen und Sänger.

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Um den Nachwuchs muss man sich wohl auch keine Sorgen machen, denn auch die jüngeren Künstler waren gut vertreten.

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Die Stadt war wirklich gerammelt voll und das Bardentreffen zog auch beim 40.sten mal Massen an Zuschauer an. Dennoch oder sicher auch wegen der vielen Zuschauer und Zuhörer war es eine tolle Atmosphäre.

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Das Bardentreffen war eine ganz feine Sache und steht auch nächstes Jahr wieder ganz fett im Kalender.

 

 

Der Hase (nach Dürer)

Beeindruckende Kunst, mit der Ästhetik des Häßlichen kokettierend und dabei monströs übertreibend. Eine gelungene Verfremdung, die nicht nur kindliche Gemüter frösteln lässt. Dieser erschreckenden, knochenbrechende Hasenmutter ist es in ihrem Eiergelege einfach zu langweilig, die eigenen Jungen zu verspeisen. Es laufen ja genug Touristen herum. Und wer die Kleinen so hervorquellen sieht, ahnt was hier auf Nürnberg zukommt. Wie ein Virus breitet sich diese Hasenidee, weitet sich zu kunststoffgrünen Hasenteppichen, Rasen genannt. Der originale Hase aber flüchtete längst nach Wien. Die Verfremdung des Themas ist vollständig gelungen. Aber keine Hommage, vielmehr ein Angriff auf einen Künstler, der zugleich ausgezeichneter Handwerker war. Ein kleiner Hase auf dem Nebensockel erinnert daran, mit welcher Einfallslosigkeit Dürer seinen Hasen gesehen hat: einfach so wie jeder normale Mensch, nicht wie ein moderner Künstler.

Doch der Frankenhase ist kein Angsthase! Kraftvoll besitzergreifend ruht die rechte Pranke auf einen menschlichen Fuß mit manikürten Nägeln. Ohne Zweifel handelt es sich bei diesem Künstler und Kunstwerk um ein ausgewachsenes Exemplar mit feinem fränkischen Humor.

Auszug aus Nürnberg aha

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Der Hase
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