Rathen – Die Bastei

Das Hauptausflugsziel bei Rathen ist natürlich die Bastei. Ein Tagesausflug der sich definitiv rentiert und den man auch unbedingt machen muss. Eine faszinierende Landschaft mit sensationellem Fernblick in verschiedenste Richtungen sind die Belohnung für den Fussmarsch über Stock und Stein, rauf und runter.

Hier der Blick auf den Kurort Rathen._MG_5940-Pano

Die Bastei (305 m ü. NHN) ist eine Felsformation mit Aussichtsplattform in der Sächsischen Schweiz am rechten Ufer der Elbe auf dem Gebiet der Gemeinde Lohmen zwischen dem Kurort Rathen und Stadt Wehlen. Sie zählt zu den meistbesuchten Touristenattraktionen der Sächsischen Schweiz. Von der Bastei fällt das schmale Felsriff über 194 m steil zur Elbe ab. Sie bietet eine weite Aussicht ins Elbtal und über das Elbsandsteingebirge. Auf der Hochfläche hinter der Bastei befindet sich ein Hotel mit Restaurant.

Von der Bastei erreicht man über die Basteibrücke zudem die Felsenburg Neurathen, die größte Felsenburg der Sächsischen Schweiz. Die Reste der Burg, etwa Balkenfalze und aus dem Fels gehauene Räume, eine Zisterne und aufgefundene Steinkugeln mittelalterlicher Steinschleudern bzw. Katapulte können auf einem eigenen Rundgang besichtigt werden. Eine rekonstruierte Steinschleuder wurde 1986 in der Felsenburg aufgestellt. Besichtigt werden können auch Funde der durchgeführten Ausgrabungen, vor allem Keramik. Schließlich führt der Aufstieg von Rathen auf die Bastei an einem Freilichtmuseum zur slawischen Besiedlung der Gegend und am Abzweig zur Felsenbühne Rathen vorbei.

Auszüge aus Wikipedia

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Natürlich findet Ihr auch von der Bastei viele schöne Bilder in meiner Bildergalerie von Rathen. (wie immer einfach ins Bild klicken)_MG_6223_tonemapped-Bearbeitet

 

Wenn Ihr mehr über den Kurort Rathen erfahren wollt, dann hier klicken.

 

Rathen – Gierseilfähre (Pendelfähre)

Um zum Kurort Rathen zu kommen, parkt man auf der einen Seite auf dem Großparkplatz und muss dann die Fähre nutzen. Es ist nicht einfach nur eine Fähre. Es ist eine Pendelfähre, die nicht durch einen Motor angetrieben wird. Man nutzt die Strömung aus um von einer auf die andere Seite zu kommen. Man spricht hier von einer Gierseilfähre.

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Das Transportmittel Fähre ist uralt. Es diente seit jeher der Überwindung von Flüssen im Zuge der alten Handelswege wie auch dem örtlichen Verkehr. Zur Fortbewegung der Fähren war in früheren Zeiten die menschliche Kraft erforderlich, da es motorische Antriebe nicht gab. Es waren Kähne und Flöße, die über den Fluß gerudert oder gestakt wurden. Erst sehr viel später, etwa Mitte des 17. Jahrhunderts, kam den Niederländern die Erkenntnis, die Strömung eines Flusses zur Fortbewegung einer Fähre quer zu dieser Strömung, ausnutzen zu können. 

Auszug aus http://www.kurort-rathen.de/de/faehre.html

Funktionsweise:

Eine Gierseilfähre oder Gierponte, wie diese Fähre auch genannt wurde, hängt an einem langen Drahtseil, das sich kurz vor der Fähre aufteilt. Ein Seilende ist am Bug und eines am Heck der Fähre befestigt. Verändert sich nun die Länge der Enden zueinander, verändert sich auch der Anstellwinkel der Fähre zum Strom. Nur dieses Einstellen der Seilenden geschieht heute mit Motorkraft, im Übrigen ist die Fähre motorlos. Der Druck des anströmenden Wassers drängt sie an das entsprechende Ufer. Das Drahtseil wird im Fluss selbst verankert und für die Schifffahrt mit Bojen markiert. Damit die Fahrrinne frei bleibt, liegt der Anker für das Drahtseil nicht in der Flussmitte.

Auszug aus Wikipedia

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Rathen

Nach all den ganzen Urlauben in der weiten Welt, stand irgendwann logischer Weise fest:“Wir sollten auch mal unser schönes Deutschland erkunden.“

Einen großen Reiz hatte schon immer das Elbsandsteingebirge in der Nähe von Dresden. Kurzerhand haben wir als kleinen Kurzurlaub einen Abstecher in die sächsische Schweiz gemacht. Das Fazit kann ich hier schon vorweg nehmen:“Um schönes zu sehen und erleben, braucht man nicht unbedingt in fremde Länder reisen. Wir haben wundervolle Fleckchen in Deutschland und einen Abstecher in die sächsische Schweiz kann ich jedem mal nur raten.

Vor allem das Städtchen Rathen (in der Nähe von Dresden) direkt an der Elbe ist wunderschön und eignet sich hervorragend als Ausgangspunkt für wundervolle Wanderungen. Wir haben im Elbschlösschen ein Zimmer gemietet und von dort ein paar kleine Touren gestartet.

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Rathen selbst liegt am Fuße der weltbekannten Bastei, inmitten des Nationalparks Sächsische Schweiz. Es ist ein verkehrsberuhigter, aber trotzdem gut zu erreichender Ort. Man parkt auf dem großen Parkplatz und muss dann mit der Gierseilfähre übersetzen. ( Um mehr über die Gierseilfähre zu erfahren einfach auf das Wort klicken)

Ortsbeschreibung

Vor dem gewaltigen Felsmassiv der Bastei – unmittelbar am Ufer der Elbe – liegt Kurort Rathen. Im Jahre 1261 erstmalig urkundlich erwähnt, zählt der Kurort Rathen heute knapp 500 Einwohner. Wegen seiner Schönheit, Ruhe und seines Erholungscharakters ist er einer der meistbesuchtesten Orte des Elbsandsteingebirge.

Der Kurort Rathen ist durch den Fluss Elbe in zwei Ortsteile – Oberrathen und Niederrathen – geteilt. Die Verbindung zwischen den Ortsteilen wird mit einer historischen unter Denkmalschutz stehenden Gierseilfähre aufrechterhalten. Die Anfahrt für Auto-Tagestouristen und Felsenbühnenbesucher ist ausnahmslos nur linkselbig (Oberrathen) möglich. Gäste, die einen mehrtägigen Aufenthalt planen, können mit einer Sondergenehmigung auch den Niederrathener Ortsteil befahren.

Auszug aus www.kurort-rathen.de

 

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