Tigerhaie

In einem war ich mir immer sicher, beim Tauchen muss ich nicht unbedingt auf einen weißen Hai oder auch auf keinen Tigerhai stossen. Mein Respekt für die Räuber war und ist schon sehr groß. Mit dem Bullenhai bilden sie auch die Top 3 der als gefährlich eingestuften Haie.

Auf unserer Tauchsafari im September 2015 in Ägypten stand definitiv „Tauchen mit Haien“ auf dem Plan. Das hieß für uns hoffentlich Hammerhaie auf Daedalus und zumindest mal einen Longimanus auf Elphinestone ( hier hatten wir die letzten 4 mal keinen einzigen Hai).

Mit der Seawolf Soul hatten wir ein super Boot und eine tolle Crew. Auf der Safari haben wir dann soviel Glück gehabt und jede Menge Tiere gesehen. OK auf Daedalus war ich ein bisschen enttäuscht, weil wir nur zwei Hammerhaie sahen. Auf Elphinestone gab es dann beim zweiten Tauchgang Longimanus satt.

Aber ein Megahailight war dann auf Rocky Island. Unsere Guides haben eine Woche vorher hier eine Haibegegnung gehabt und da war klar wir versuchen auch unser Glück. Dass wir dann gleich beim ersten Tauchgang zwei Tigerhaie sehen würden, hätte ich in meinen kühnsten Träumen geglaubt. Es war ein größeres männliches ( 3 Meter + )und ein kleineres weibliches Tier (Ich denk mal es war weiblich). Leider konnten wir aufgrund Nitrox nicht mehr tiefer als 38 Meter und die Tiere waren auf ca. 50 Meter. Die Bilder sind zwar keine Leckerbissen, doch man kann deutlich die typischen Streifen und Zeichnungen erkennen.

Deutlich erkennbar: Ein Tigerhai

Tigerhai

Der Körper des Tigerhais ist länglich und seine Schnauze vergleichsweise flach, breit und kantig. Der Tigerhai ist der einzige Grauhai, der Sauglöcher besitzt. Der Name Tigerhai kommt von der getigerten Musterung der Jungtiere, welche mit zunehmendem Alter verblasst und im Alter nur noch sehr undeutlich oder gar nicht mehr vorhanden ist.

Der Tigerhai hat das vielfältigste Nahrungsspektrum aller Haie. Er ernährt sich von Schildkröten, Vögeln und Fischen – auch anderen Haien – und kann fast alles fressen. Da neben verschiedenen Beutetieren auch viel Unrat wie Autoreifen, Nägel oder Autoschilder in Tigerhaimägen gefunden wurde, war er lange Zeit als „Abfallfresser“ verschrien und wurde entsprechend als primitiv bezeichnet. Er gilt neben dem Weißen Hai und dem Bullenhai als der für Menschen gefährlichste Hai. Die meisten Haiunfälle beim Schwimmen fallen auf ihn zurück. Der Tigerhai ist ein Spitzenprädator.

(Auszüge aus Wikipedia )

Tigerhai
Tigerhai

Muränen

Muränen, wenn man ehrlich ist sind diese Tiere mit einem unverdienten schlechten Ruf versehen. Man verachtet sie zu unrecht als bösartige, angriffslustige und giftige schlangenartige Fische.

Prinzipiell sind Muränen nicht angriffslustig und sind versteckt in Riffspalten und Reiflicher. Wenn man sie allerdings in die Enge treibt, kann es sein dass sie wie ein Torpedo aus ihrem Versteck hervor stoßen. Wenn sie sich bedroht oder in die Enge getrieben fühlen, dann beissen sie auch zu. Muränen sind Raubfische haben ein kräftiges Gebiss mit spitzen Zähnen, das schlimme Wunden verursachen kann. Einige Muränenarten sind außerdem giftig. Ihre Giftdrüsen sitzen in der Mundschleimhaut hinter den Hakenzähnen und entleeren sich bei einem Biss direkt in die Wunde.

Meist ist der größte Teil des Körpers versteckt und nur der Kopf schaut aus ihren Höhlen und das Maul öffnet und schließt sich ständig. Was wie eine Drohgebärde aussieht, ist aber nur die regelmäßigen Atembewegung einer Muräne. Eine Muräne, die sich bedroht fühlt, weicht dagegen ein Stück zurück und reißt das Maul weit auf.

Geistermuränen

Wenn Ihr zur Bildergalerie Muränen wollt, einfach ins Bild klicken.

Riesenmuräne

Riesenmuräne

Riesenmuränen haben den typischen aalartigen kräftigen Körperbau der Muränen. Diese Art kann bis zu 3 Meter lang werden und erreicht dabei ein Körpergewicht von 30 kg. Sie ist die größte Muräne in ihrem Verbreitungsgebiet. Die glatte Haut ist braun mit dunklen Tüpfeln. Diese erinnern bei erwachsenen Tieren an die Fellzeichnung von Leoparden. An den Kiemenöffnungen sind schwarze Flecken. Riesenmuränen haben ein kräftiges Gebiss mit langen spitzen Zähnen.

Auszug aus Wikipedia

 

Weißmaulmuräne

Weißmaulmuräne

 

Geistermuränen

Geistermuränen

 

Die Nasenmuräne (Rhinomuraena quaesita) oder Geistermuräne ist wohl die auffälligste Art der Muränen (Muraenidae).

Nasenmuränen besitzen einen äußerst langen, schlanken Körper von bis zu 1,2 Meter Länge, wobei Jungtiere bis zu einer Länge von 65 Zentimeter schwarz sind. Die vorderen Nasenlöcher enden in blattähnlichen Auswüchsen, die hinteren Nasenlöcher enden über den Augen.

Diese Art tritt als einzige Muräne in drei sehr auffälligen Farbphasen auf. Umfangreiche Untersuchungen in den 1970er Jahren haben gezeigt, dass die schwarzen Nasenmuränen juvenile Männchen, die blauen adulte Männchen und die gelb gefärbten Exemplare geschlechtsreife Weibchen sind. Die Tiere wandeln sich im Laufe ihres Lebens von Schwarzgelb über Blau zu Reingelb um, wobei die erste Umwandlung etwa bei einer Körperlänge von etwa 95 cm stattfindet. Die Jungtiere wurden früher als eigene Art, die Schwarze Nasenmuräne, beschrieben.

Auszüge aus Wikipedia

Netzmuränen

Netzmuränen

 

Die Netzmuräne ist eine der größten und zugleich am auffallendsten gefärbten Arten der Muränen.

Netzmuränen werden bis 2,5 Meter, in Ausnahmefällen sogar 3 Meter lang. Sie haben zahlreiche dunkle Flecken, die von einer dünnen weißen Netzzeichnung umgeben sind, so dass sich ein honigwabenartiges Muster ergibt.

Netzmuränen leben einzeln in Fels- und Korallenriffen. Sie ernähren sich vor allem von Kopffüßern und Fischen. In Aquarien gehaltene Tiere nehmen auch Garnelen, Muschelfleisch sowie gequetschte Krabben. Die Fortpflanzungsbiologie der Netzmuränen ist unbekannt. Netzmuränen werden oft dabei beobachtet, dass sie sich von Putzerlippfischen oder Putzergarnelen säubern lassen.

Auszüge aus Wikipedia

 

graue Riffhaie

Auf den Malediven, genau auf Eriyadu hatten wir unsere ersten Begegnungen mit grauen Rivalen. Auf den für Hai-Begegnungen bekannte Dive Spots wie Helengeli, Woshimas und Fingerpoint haben wir mehrfach das Glück gehabt.

Graue Riffhaie sind schon imposanter wie die kleinen Weißspitzen-Riffhaie. Man hat unweigerlich mehr Respekt und wenn man die Tiere sich elegant und leicht in der Strömung bewegend sieht, weiß man gleich wer der Chef unter Wasser ist.

Der Graue Riffhai (Carcharhinus amblyrhynchos) ist ein mittelgroßer Hai und bewohnt weltweit Lagunen, Kanäle und Außenriffe der tropischen Regionen. Der gelegentlich verwendete, abgekürzte Name Grauhai ist nicht eindeutig und kann auch den deutlich größeren Sechskiemerhai bezeichnen.

Der Hai wird 1,5–2,5 Meter, meist um 1,85 m lang, wobei die Weibchen deutlich kleiner und leichter als Männchen sind. Er besitzt einen torpedoförmigen Körper mit einer breiten, runden Schnauze.

Auszüge aus Wikipedia

grauer Riffhai
grauer Riffhai
grauer Riffhai
grauer Riffhai

Wie immer, wenn man von Haien spricht oder erzählt, kommt es zur Frage wie gefährlich sind diese Art Haie für Menschen? Es ist wie bei jedem Tier oder Lebewesen, man sollte auf jedenfall Respekt haben. Angst ist unangebracht braucht man vor Weißspitzenriffhaien nicht haben. Dennoch sind es keine Schoßtierchen mit denen man spielen und kuscheln sollte. Auch bedrängen oder sonstiges angriffsähnliches Verhalten, würde ich unterlassen. Doch das sollte einem der normale Menschenverstand schon sagen.

Verhalten
Der Hai ist neugierig, aktiv und meist schnell schwimmend. Das soziale Tier bildet teils am Tag Schulen; auffällig sind Schulen von juvenilen und subadulten Tieren. Der Graue Riffhai ist zwar am Tag auffindbar, aber eher nachts aktiv und auf Beutefang. Adulte Tiere zeigen ein ausgeprägtes Revierverhalten; die Fläche des Territoriums liegt meist bei rund vier Quadratkilometern. Eindringlinge werden durch Drohverhalten wie schnelles Schwimmen mit übertriebenen Bewegungen der Schwanzflosse, Senken der Brustflossen, Kopfrollen und Buckelbildung gewarnt (Hunching); danach folgt ein einzelner, meist nicht tödlicher Biss. Die Populationen im Pazifik sind dabei deutlich aggressiver als die des Indischen Ozeans und Roten Meeres.

Gefährdung für den Menschen
Trotz des deutlichen Drohverhaltens adulter Tiere wurde über Angriffe des Grauen Riffhais auf Menschen berichtet. Dies ist jedoch auch auf das häufige, nicht pelagische Vorkommen der Art an Riffen zurückzuführen.

(Auszüge aus Wikipedia)

grauer Riffhai

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Weißspitzen-Riffhai

Wir haben auf vielen unserer Tauchgänge schon das Glück gehabt auf Weißspitzenriffhaie zu treffen. Ich sage Glück, weil es mittlerweile nicht mehr selbstverständlich ist, beim Tauchen überhaupt auf einen Hai zu treffen. Die meisten Begegnungen hatten wir auf Eriyadu (Malediven). Dort konnten wir vor allem bei Helengeli, Woshimas und vor allem am Fingerpoint bestaunen wie sie vor uns sich in der Strömung tummelten und putzen lassen haben.

Interessant waren auch so Plätze wie Madiga (auch Malediven), dort trafen wir häufig auf Weißspitzen die im Sand lagen und sich ausruhten.

Beim Weißspitzen-Riffhai (Triaenodon obesus) handelt es sich um einen mittelgroßen Hai mit einer durchschnittlichen Körperlänge von etwa 1,60 Meter. Der Weißspitzen-Riffhai ist gekennzeichnet durch einen schlanken Körper mit einem breiten Kopf, charakteristisch sind zudem deutlich ausgebildete Hautlappen neben den Nasenlöchern, große ovale Augen mit vertikalen Pupillen sowie die namensgebende weiße Färbung der Spitzen der Rückenflossen und der Schwanzflosse. Dabei handelt es sich um einen der häufigsten Haie in den Korallenriffen des Indopazifik, mit einem Verbreitungsgebiet das westlich bis Südafrika und östlich bis an die Küste Zentralamerikas reicht. Er lebt vor allem in klarem Wasser nahe dem Meeresboden in Wassertiefen von 8 bis 40 Metern.

Auszug aus Wikipedia

weißspitzenriffhai
weißspitzenriffhai
Weißspitzenriffhai
Weißspitzenriffhai

Wie immer, wenn man von Haien spricht oder erzählt, kommt es zur Frage wie gefährlich sind diese Art Haie für Menschen? Es ist wie bei jedem Tier oder Lebewesen, man sollte auf jedenfall Respekt haben. Angst ist unangebracht braucht man vor Weißspitzenriffhaien nicht haben. Dennoch sind es keine Schoßtierchen mit denen man spielen und kuscheln sollte. Auch bedrängen oder sonstiges angriffsähnliches Verhalten, würde ich unterlassen. Doch das sollte einem der normale Menschenverstand schon sagen.

Verhältnis zum Menschen

Weißspitzen-Riffhaie sind häufig in Gruppen anzutreffen. Die Haie sind Tauchern gegenüber neugierig und kommen nah an die Kamera heran
Weißspitzen-Riffhaie verhalten sich nur selten aggressiv gegenüber Menschen, obwohl es immer wieder vorkommt, dass sie sich Schwimmern nähern und sie beobachten. Gefahr droht am ehesten Speerfischern; zu Bissattacken kommt es mitunter, wenn Haie ihnen die Beute entwenden wollen.In einigen Gebieten haben die lokalen Haipopulationen gelernt, das Geräusch der Harpune oder eines heruntergelassenen Ankers mit Nahrung zu assoziieren und binnen Sekunden darauf zu reagieren. 2008 listete das International Shark Attack File zwei provozierte und drei unprovozierte Haiunfälle mit dieser Art. (Auszug aus Wikipedia)

weißspitzenriffhai

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Unterwasser – Nacktschnecken

Unterwasser trifft man eigentlich in fast allen Tauchgebiete die Nudibranches – Nacktschnecken. In allen möglichen Arten, Farben und Formen. Sicherlich gibt es die Standardschnecken, aber in bestimmten Gebieten, da trifft man die aussergewönlichsten Tiere.

Ich persönlich kann mich kaum sattsehen. Wenn man sich dann ein bisschen näher damit beschäftigt, ist es hochinteressant.

Meine Sammlung an den kleinen nackigen Tierchen, den Nacktschnecken, findet ihr wenn ihr ins Bild klickt.Bunaken-Lekuan3 12

Die Nacktkiemer (Nudibranchia) sind die größte Unterordnung der Hinterkiemerschnecken. Die Unterordnung umfasst mehr als 3000 Arten der Nacktschnecken, die im Meer leben.

Bei den Nacktkiemerschnecken fehlen Mantelhöhle, Schale und Fußlappen. Die Atmung erfolgt durch die Haut oder durch eine Art Kiemengebilde auf ihrem Rücken, den sog. Cerata. In diese Cerata ziehen auch Ausläufer der Mitteldarmdrüsen hinein und bei den Aeolidioidea, die sich von Hydroidpolypen ernähren, werden die Nesselkapseln durch die Mitteldarmdrüse in die Cerata hineinverlagert, dort gespeichert und können zur Abwehr verwendet werden. Diese Nesselkapseln werden nun Kleptocniden genannt (siehe Schutzmechanismen).

Nacktkiemer ernähren sich von sessil lebenden wirbellosen Tieren wie Schwämmen, Stein- oder Weichkorallen, Krustenanemonen oder Moostierchen. Dabei geht die Spezialisierung oft so weit, dass nur eine bestimmte Art gefressen wird. Manche Arten fressen andere Nacktschnecken, in manchen Fällen sogar schwächere Exemplare der eigenen Art. Eine Gruppe hat sich auf Manteltiere spezialisiert.

Auszüge aus wikikedia

Es gibt einige gute Seiten, die man zur Indentifizierung aufsuchen kann. Eine gute Seite ist

http://www.seaslugs.de

Haie – bedrohte Tierart

Haie – Die Monster unter Wasser oder doch nur ein faszinierendes und vollendet an seine Umgebung angepasstes Tier?

 

Sicher ist, Haie sind keine Kuscheltiere. Sicher ist aber auch, Haie sind eine der bedrohtesten Tierarten. Vielleicht sogar eine der bedrohtesten. Haie sind nicht die Monster unter Wasser, die nur darauf warten bis man seine Zehe ins Wasser steckt um dann zuzuschlagen und im wilden Blutrausch um sich beissen und alles fressen was im Weg steht.

Natürlich sind Haie keinesfalls Schmusetiere und man sollte schon eine gehörige Portion Respekt dem Tier entgegen bringen. Die jüngsten Nachrichten von verschiedenen Haiangriffen, tragen nicht zur Beruhigung bei. Diese Angriffe brauch man auch nicht schönreden. Dennoch kann und darf man alle Haiarten nicht zur Jagd freigeben.

Angst vor Haien

Kaum ein anderes Tier hat so eine beängstigende Wirkung auf uns, wie Haie. Obwohl die meisten Menschen noch nie einen Hai gesehen haben und Haie auch äusserst selten anzutreffen sind, haben viele eine ganz erschreckende Fantasie.

Man ist sich sicher, dass der Kultfilm „Der weiße Hai“ mit dafür verantwortlich ist und durch den Film der Hai als das böse Monster abgestempelt wird.

Weißspitzenriffhai

Dabei sind Haie alles andere als Monster. Keine Frage! Haie sind keine Kuscheltiere. Es sind Meeresräuber die schon die Dinos überlebt haben. Sie sorgen für das Gleichgewicht im Meer und man weiß eines mittlerweile sicher:

Stirbt der Hai, dann stirbt das Meer und damit auch der Mensch!

Wenn man mal das Glück hatte, diese majestätisch anmutenden Tiere unter Wasser beobachten zu können, dann kann man nur fasziniert sein. Unbegreiflich für mich ist wie die Tiere gejagt und förmlich abgeschlachtet werden. Auch das noch immer Haie als Nahrungsmittel herhalten müssen, kann nicht sein.

Einfach ins Bild klicken und Ihr gelangt zu meiner kleinen Hai Bildergalerie.Weißspitzenriffhai-2

 

Wer mehr über Haie erfahren möchte der findet hier viel wissenswertes:

http://www.visiondive.com/sites/protection/german/haie_schuetzen.html

oder natürlich auf Sharkprojekt

http://www.sharkproject.org

 

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