Velidhu April 2018

Velidhu, wir wären wieder gerne länger geblieben

April 2018. Zum dritten mal sind wir zu Besuch auf Velidhu gewesen.

Schwerpunkt war wieder eindeutig das Tauchen und um Großfisch sehen zu können zieht es uns seit Jahren auch immer wieder auf die Malediven. Seit April 2016 einmal im Jahr auf Velidhu.

Die Entscheidung in Velidhu hängen zu bleiben lag allerdings nicht nur am Tauchen alleine. Taucherisch ist Velidhu eine Top Adresse. Mit richtigen Highlight Tauchspots. Rashdoo Madivaru, Hafza Thila, Maaya Thila, Fishhead, Beyru etc. Das findet man in der Klasse und Menge nicht überall.
Die EuroDivers vor Ort sind schon sehr oft auch auf anderen Inseln unser Begleiter. Hier ist man super aufgehoben. Auch wenn wir den Wechsel von Cornelia Gretener und Stephane Bollard sehr traurig zur Kenntnis nehmen mussten. ( an dieser Stelle auch Gruß an die beiden ) Sie wurden aber supergut von Philipp vertreten.

Mit Philipp hatten wir echt super Tauchgänge und vor allem vom ersten Moment an viel Spass und natürlich gute Laune. Es hat wieder einmal alles gepasst und wir konnten uns es auch garnicht besser vorstellen. Auch unsere anderen Tauchbuddies, waren super und auch gut drauf. Es war immer eine lockere und sehr gute Stimmung auf dem Boot. Danke an Holger, Heiko und Adrian.

Änderungen zu bisher:

Die Tauchbasis wird jetzt geleitet von Vincent. Cornelia und Stephane sind dafür auf Residence gewechselt.

Das alte Tauchcenter befindet sich gerade im Abbruch und dort soll wohl einen neue EmpfangsReception entstehen. Deshalb musste die Basis weichen. Allerdings nur ein paar Meter weiter vor. Am Tauchbetrieb hat sich nichts geändert. Es gibt das Hausriff ( immer noch stark in Mitleidenschaft gezogen / Optimisten wollen eine leichte Verbesserung zu den letzten Jahren erkennen ) und dann die Bootsausflüge. Vormittags einen TwoTank (ausser Freitag, da wird gebetet)  und nachmittags einen Einzeltauchgang. Dazu hin und wieder einen Tagesausflug.

Leider steht die neue Basis voll in der Sonne. Es gibt keinerlei Schatten ( zumindest solange die Palmen noch so klein sind ) und es muss alles noch so ein wenig organisiert werden. Das wird sich aber hoffentlich bald gelegt haben. Ich muss dazu sagen, dass es nicht großartig gestört hat, da Isse ( verantwortlich für Kompressor etc.) steht’s zur Hilfe war und uns geholfen hat. Die Kisten kommen vom Boot und werden wenn man will direkt von Isse verräumt. Wir haben unsere Sachen kurz ausgespült und in die Boxen zurück gepackt. Isse hat dann die Kisten weggeräumt. So mussten wir nicht ewig in der Sonne stehen.

Dennoch war das vorher viel angenehmer. Man konnte danach so ein bisschen im Schatten sitzen, sich unterhalten oder ein bisschen Quatsch zu machen. Jetzt ist es draussen pralle Sonne und innen ebenfalls wie im Heizkeller. Etwas weniger gemütlich wie vorher. Aber das ist jetzt schon jammern auf hohem Niveau.

Da wieder nur wenige Taucher da waren, konnten wir auch jeden Spot anfahren den wir wollten. Alle unsere Wünsche wurden uns erfüllt. So kam es dass wir 4 x nach Rashdoo fuhren 🙂 🙂 Der absolute Megaspot. Allerdings Treffen: 5:45 Uhr und Abfahrt 6:00 Uhr. Das war es aber jedesmal wert.

Wir haben uns auch dieses Jahr wieder vom ersten Tag an auf Velidhu direkt heimisch gefühlt. Die Insel ist von der Größe, Aufteilung und eben auch von der Sauberkeit und Pflege her sehr ansprechend und „für uns“ einfach schön.
Ich möchte dazusagen, dass wir uns bewusst für eine 3 Sterne Insel entschieden haben. Wir brauchen keinen Pool, Yakuzi, kein abendliches TamTam und sonstiges Schickimicki. Es ist die Einfachheit die wir einfach lieben und geniessen. Nein, nicht das jemand denkt wir haben keine Ansprüchen ( da können wir uns nicht von freisprechen), aber es ist garnicht so leicht:
Das Einfache, einfach gut zu machen

Velidhu ist nach wie vor eine schöne Insel und hat uns kein bisschen enttäuscht. Es gab wohl Aussagen, dass Velidhu „unsauberer“ geworden sei, das konnten wir beim besten Willen nicht feststellen.
Wobei der Hinweis in manchen jüngsten Berichten: dass die Palmen/Sträuche teilweise wieder einmal zurück geschnitten werden müssten, schon der Tatsache entspricht. Das habe ich auf der ein oder anderen Fotopirsch auf der Insel auch feststellen müssen.
Aber, es ist alles in einem absolut verträglichen Rahmen und für mein Empfinden unterstreicht es auch ein wenig die Natürlichkeit. Von Unsauber oder verdrecken könnte ich aber definitiv nicht sprechen. ( Als sinnbildlicher Vergleich kann man sagen: Wir haben eine natürlich schöne Wiese und keinen mm genau geschnittenen Wembley-Rasen. Auf einer natürlichen Wiese wächst halt auch mal ein Löwenzahn )

Die Wasserbungalows sind ( zumindest von der Ferne ) immer ein schönes Fotomotiv, bei genauerem betrachten sind sie allerdings sehr renovierungsbedürftig. Da wir eh nicht auf Wasserbungis stehen, hat das auf unser Urlaubsfeeling keinerlei Auswirkungen. Ein bisschen Farbe würde aber schon gut tun.

Vom Essen waren dieses Jahr eher positiv erstaunt über den Geschmack mancher Gerichte. Speziell im letzen Jahr 2017 fanden wir es teilweise absolut fad und sagen wir mal „geschmacksneutral“.
Dieses Jahr hab selbst ich ( mag keine CurryGerichte und schon gar kein Lemongras) tatsächlich immer etwas gefunden und musste weniger auf die Pasta Station ausweichen
Ja, das Essen ist jeden Tag „ähnlich“, egal welches Thema gerade ansteht. Das könnte sicher noch verbessert werden. Allerdings haben wir wissentlich in einem 3 Sterne Hotel eigecheckt. Daher hatten wir auch dieses Jahr nicht die Erwartung gehabt, dass das Buffet jetzt plötzlich ein Blitzlichtgewitter erzeugen würde.
Für uns hat es gepasst und die Auswahl war wie die beiden male zuvor sicherlich kein Highlight, für die Kategorie der Insel allerdings angemessen.
Wie immer, hatten wir auch diesmal, nur Halbpension gebucht. Ich kann mir gut vorstellen, wenn ich bei all inclusive jetzt Mittags und Abends vor der gleichen beschaulichen Auswahl stehe, dann kann das zu einem anderen Empfinden führen.

Nun zum wichtigsten: Den Menschen

Das Personal, die Menschen die uns Entspannung,Erholung und das Wohlfühlen überhaupt erst möglich machen, sind immer noch ultralieb und hilfsbereit.
Immer ein Lächeln für einen übrig und auch immer einen kleinen Gruß / ein paar Worte im Vorbeigehen. Man fühlt sich einfach unter Freunden.
Entscheidend: Es war / ist echt! Nicht aufgesetzt, Nicht erzwungen, etc. Genau das ist entscheidend und macht es aus.

Wir hatten diesmal zwei „Problemchen“ die abgestellt werden mussten, da genügte ein Anruf und sofort war jemand da. Deswegen kann man auch nur jedem raten: Wenn man etwas hat / etwas nicht stimmt, sich an die Rezeption zu wenden und den Mangel/Fehler anzusprechen, dann hat man die große Chance dass er abgestellt wird.

Auf der Insel ist man ja nicht alleine und wen erstaunt es, es gibt auch andere Gäste. Gäste aus allen möglichen Fleckchen der Welt. Wir hatten wieder einmal viele nette neue Leute kennenlernen dürfen. Egal ob Deutsche, Holländer, Schweizer wir haben uns wohlgefühlt, hatten nette Gespräche und viel Spass. ( Ich hoffe anders herum auch )
Auch dieses Jahr waren wieder die „etwas anderen Gäste“ aus China zahlreich vertreten. Auch dieses Jahr, kamen sie immer wieder in Schüben a 3 Tage auf die Insel. Dann wurde es immer etwas lauter. An und für sich stört mich das garnicht, allerdings sind manche Gepflogenheiten schon teilweise sehr störend und befremdlich. Geht beim Essen los und hört beim Inselmarsch auf.

Ich kann die Lage des Managements allerdings verstehen. Velidhu hatte auch dieses Jahr wieder erstaunlich wenig europäische Gäste. Die Zimmer sind gefühlt zu 70 % leer ( rein subjektiv ).
Da würde ich auch jeden Strohhalm versuchen zu ergattern. Ich glaube nicht, dass man sich auf Velidhu erlauben kann, die Gäste fein säuberlich auszusuchen. Mit den Chinesen hat man die Chance die Hotelauslastung ein wenig nach oben zu heben. Letztendlich ist ein belegtes Zimmer immer noch besser als ein leerstehendes.

Dieses Jahr hatten wir aber noch richtig Glück, denn im September 2017 kam einmal eine Gruppe mit über 100 Chinesen aus einer Firma. Das war ein Spektakel

Letztendlich trifft man aber überall auf der Welt mal Gruppen an, die eine „andere“ Kultur wie wir Europäer haben. Unseren Urlaub haben wir uns deswegen nicht vermiesen lassen.
Positiv gesehen, sind es fotografisch manchmal auch sehr farbenfrohe Motive
Ausserdem haben speziell wir Deutschen ja auch nicht immer den besten Ruf ( mal ganz nebenbei erwähnt)

Jetzt muss ich aber mal zum Ende kommen.

Wir vier sind uns einig:

Das war ein superschöner Urlaub auf Velidhu und wir haben keine Sekunde bereut uns wieder für die Menschen und die Insel dort zu entscheiden.
Hatten wir vor Antritt noch den Gedanken, das nächste mal sollte es wieder eine neue Insel sein, sind wir abgereist mit der Frage:

Warum eigentlich, Velidhu hat uns das gegeben was uns versprochen wurde und vor allem was wir uns erwartet haben.

Unser Dank gilt dem gesamten Team auf Velidhu

PS: Einen Wehrmutstropfen haben wir: Der Preis für eine 1,5l Flasche Wasser von über 6 Dollar ist selbst für maledivische Verhältnisse nicht angemessen. Als Taucher braucht man da schon einige Flaschen.

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Velidhu – Malediven

Am 26.April 2016 war es soweit und es ging wieder einmal auf die Malediven. Diesmal hat uns Petra (Grassl) die Insel Velidhu im Nord Ari Atoll ausgesucht.

Velidhu

Mit Emirates ging es um 15 Uhr von München nach Dubai und nach einer kurzen Pause weiter nach Male. In Male haben wir einen kurzen Abstecher zum Mobilfunkanbieter (gleich dritter Laden nach verlassen der Ankunftshalle) gemacht um uns SIM Karten fürs Internet zu besorgen. Im Angebot waren 15 GB für 22 Dollar gültig für 7 Tage. Davon haben wir zwei Karten gekauft ( für was wir das brauchten und über den Einsatz von einem mobilen WLAN könnt ihr hier erfahren ). Nachdem später Haralds mobiler WLAN Router die Karten nicht angenommen haben, sind wir alle vier auf meinem Router gesurft. Wir hatten zu viert in einer Woche gerade mal 4 GB gebraucht. Das heißt es hätten auf jedenfall auch die 5 GB Karten ausgereicht. Natürlich kann man auch auf der Insel ein WLAN Paket buchen. Die WLAN Verbindung auf Velidhu kostet für eine Woche 40 Dollar und für zwei Wochen 60 Dollar. Allerdings hat man nur in der Lobby und in der Bar WLAN Empfang. Somit ist die Lösung mit dem mobilen WLAN deutlich günstiger.

Nach kurzer Wartezeit in der Ankunftshalle, weil noch eine Person mit einem anderem Flieger kam und mit auf Velidhu musste, ging es weiter. Ca. 1 1/2 Stunden mit dem Speedboot direkt auf die Insel Velidhu. Alternativ steht für Velidhu auch der Transfer mit dem Wasserflugzeug zur Verfügung. (Ungefähr 20 Minuten Flugzeit).

Auf der Insel angekommen, bekommt man wie üblich ein kaltes feuchtes Tuch um sich kurz zu erfrischen und den Schweiß aus dem Gesicht und Nacken zu wischen. Danach einen erfrischenden Willkommensdrink und gleichzeitig füllt man die ganze Zettelchen aus mit Name, Adresse und so weiter. Gleich darauf ab auf die Zimmer.

Es hat alles zügig und gut geklappt und man fühlt sich vom ersten Moment an wohl.

PS: Zum Abschluss erhielten wir noch ein upgrade. Anstatt mit dem Schnellboot, durften wir mit dem Wasserflugzeug nach Male fliegen. Das war eine superfeine Sache.

 

 

Velidhu

 

Velidhu ist ein kleinere Insel im Nord Ari Atoll. Sie ist 80 km von Male entfernt und ca 19 Hektar groß. Das heißt ungefähr 300 x 200 Meter

Auf der Insel gibt es 10 Wasserbungalow mit je zwei Zimmer á 74 qm und 80 Standardbungalows alle á 46 qm.

Die Insel verfügt über ein Hauptrestaurant und ein ala Card Restaurant im Inneren der Insel.

Einer großen Bar mit Außen- und Innenbereich.

Velidhu Bar Velidhu bar

Daneben steht auch das Gebäude mit der Reception, einem kleinen Spielsaal mit Tischtennis und Billiard. Einer TV Lounge (wozu auch immer) und einer Bibliothek mit PC ( wahrscheinlich fürs Internet, aber der sah aus wie seit Jahren nicht benutzt. Klar heute im Zeitalter von iPad und Smartphone)

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Dann gibt es noch einen kleinen Shop für Souvenirs, einen Wassersport Laden für Aktivitäten (surfen, Banana Boot etc.), Die Tauchbasis der Euro divers und das reicht dann auch.

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Das schönste an der Insel, ist das Ungezwungene. Nichts abgehobenes oder überzogenes. Einfach „einfach“. Die Schuhe kann man nach der Ankunft in die Ecke schmeissen und braucht sie erst zur Abreise wieder. Velidhu ist eine richtige barfuß-Insel. Ok, wenn man mittags in der prallen Sonne auf dem Steg spazieren möchte, dann sind FlipFlops angebracht 🙂

Abends braucht man keine besondere Abendgarderobe zum Essen. Weder Jacket noch Abendkleid. Es versteht sich für mich von selbst, dass man nicht in Badeshorts zum Essen geht. Eine ordentliche kurze Hose und T-Shirt/Poloshirt sind absolut ausreichend.

 

Wir hatten den Bungalow 119 sehr nah des Anlegestegs und der Tauchbasis. Vor dem Bungi hat man eine kleine Terrasse und Sitzgelegenheiten.Velidhu 119

Velidhu Bungalow

Die Zimmer sind gut eingerichtet und vor allem sehr sehr sauber. Das hätten wir aufgrund des günstigen Preises nicht so erwartet.

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Man hat einen großen Wohnbereich der natürlich durch das Bett dominiert wird ( kann man auch ganz gut darin schlafen ).

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Rechts davon durch eine kleine Mauer abgetrennt steht eine Anrichte mit Wasserkocher, kostenlos Tee und Instant Kaffee ( Nescafe). In jedem Zimmer gibt es einen Kühlschrank mit kostenpflichtigen Getränken.

Velidhu Preisliste   Velidhu Anrichte

Velidhu Anrichte

Alle Zimmer haben eine Klimaanlage. Diese funktioniert sehr gut und vor allem in einer annehmbaren Lautstärke. Wir haben Sie immer auf 24 Grad gestellt, denn darunter war es wirklich immer A…kalt und dadurch hatten wir anfangs auch leicht mit Schnupfen zu kämpfen.

Links Ist dann ein großer Schreibtisch, der bei uns standartgemäß mit Fotozeugs belegt wurde. Bereit stehen Fliegenspray und auch ein elektrischer Fliegenkiller ( haben wir im Zimmer aber nicht gebraucht ) Wir wurden intensiv im Aussenbereich gestochen 🙁

Richtung Bad steht einem eine kleine Ablage und ein Schrank zur Verfügung. Das wären auch die einzigen winzig kleinen Bemängelungen am Zimmer. Ein bisschen wenig Ablagemöglichkeiten, da der Schrank leider über keine Fächer verfügt, sondern nur für Hängeware gedacht ist. Dadurch haben wir unsere Kleidung aussen auf die Ablage gelegt. Ich muss dazu sagen, dass wir allein für mein Fotogeraffel fürs Tauchen natürlich den kompletten Schreibtisch blockiert haben. Wer das nicht muss, hat zur Ablage genug Möglichkeiten. Das ist aber wirklich Jammern auf hohem Niveau.

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Das Bad / Dusche und WC sind ganz toll eingerichtet und sehr großzügig. Zwei Waschbecken und eine riesige Dusche mit Regenwald-Dusche, was will man mehr. Alles einfach klasse. Ach ja, ein Fön steht auch zur Verfügung.

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Zum Bungalow gehören auch immer zwei Strandliegen und ein kleiner Standplatz. Wir hatten einen schönen Platz direkt vorm Haus und Platz für unsere zwei Liegen. ( Die Bungalow um die Nummer 150 waren dichter besiedelt und somit mehrere Personen auf einen Bereich. Dafür angewandt zum Hauptsteg. Sicher noch ruhiger als vorne wo immer wieder ein Boot tuckert oder das Wasser Flugzeug landet). Dennoch finden wir den Platz von unseren Bungalow super.

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Eigene Handtücher braucht man definitiv auch nicht. Man erhält jeden Tag zwei große und zwei kleine frische Handtücher. Zu dem noch jeden Abend zwei neue Standtücher.

Die Zimmer werden täglich gereinigt und abends noch mal kurz aufgefrischt und die Terrasse abgekehrt. Zum Thema Sauberkeit können wir nur lobende Worte finden.

 

 

 

 

Es gibt sowohl das Frühstück als auch das Abendessen in Büffetform. Wir hatten nur Halbpension und somit das Mittagessen nicht gesehen. Aber sicher war auch das in Büffetform.

Zum Frühstück bekommt man alles was man für ein gutes Frühstück braucht. Eier, Waffeln, Pfannkuchen, Brot, Wurst, Käse, Marmelade, FrenchToast, Curry, Würstchen, Speck und was weiss ich noch alles. Natürlich auch Obst etc.

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Es gibt jeden Abend einen Themenabend. Von aribischer, indischer, maledivischer über die italienische Nacht. Doch vorweg, es ist alles sehr dezent und ehrlich gesagt sind selten extreme Ausschläge in ein Thema gewesen. Da ich definitiv kein extrem indischen Einschlag mag und Curry nicht zu meinen Lieblingsspeisen zählt, hätte ich gedacht ich ernähre mich halt von Pasta. Aber das musste ich garnicht. Es war immer gut und selbst ich konnte sogar einmal ein Fischcurry essen. Harald unser Curry Experte meinte, es sei ein sehr gutes mildes Curry gewesen. Ok, ich muss schon zugeben, nach 10 Tagen ist man schon ein bisschen satt und kennt die Geschmacksrichtungen. Den die Länderthemen sind nicht unbedingt vollkommen andere Geschmacksrichtungen. Es gibt eigentlich immer jeden Abend Hühnchen, Rind ( das man aber auch tatsächlich essen kann), Fisch. Am Grill gibt es ebenfalls abwechseln Hühnchen oder Fisch. Zudem immer den Themengrill/-Stand und natürlich Pasta.

 

 

Auf Velidhu sind die EuroDivers vertreten.

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Die Basis wird von Cornelia geleitet und die wiederum von den Guides Roman, Stephane und Mote unterstützt. Dazu gehören dann noch die Kompressor-Jungs Isse und Jamie. Es ist eine kleine Mannschaft aber dafür ist alles sehr freundschaftlich und angenehm. Isse hat nach drei Tagen die Basis gewechselt und Jamie hat allein alles geschmissen. Ein Pfundskerl, der immer hilft wo es nur nötig ist und der oft schneller war die Sachen zu waschen als man schauen kann. Auf einen wie den Jamie kann eine Basis stolz sein.

Zum tauchen stehen normale Pressluft und kostenlos Nitrox zur Verfügung. Wählen kann man zwischen 10, 11 und 12 l Aluflaschen.

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Die Auswahl an Tauchplãtzen ist enorm und wer die 15 Dollar pro Tauchgang für das Boot sparen möchte, kann auch am Hausriff tauchen.

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Das Hausriff

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Viel können wir dazu nicht sagen. Wir sind nur zweimal dort getaucht. Zu der Zeit war leider die Wassertemperatur über 30 Grad und das ist Gift für die Korallen. Sie stossen die Algen ab, ohne die sie aber nur einige Wochen leben können. Das ganze nennt man Korallenbleiche und die Korallen erscheinen nicht mehr bunt und schön, sondern weiß und bleich ( mehr zur Korallenbleiche findet ihr hier:  Wikipedia oder auch hier ein Bericht über das GreatBarrierReef ).

Zum Hausrifftauchgang trägt man sich in der Basis ein( mindesten eine Stunde vorher) dann wird einem das Tauchequipment zu Einstieg gebracht.

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Es gibt nur einen Einstieg und man kann das Hausriff rechte oder linke Schulter betauchen. Eine Meinung dazu abzugeben wäre jetzt unfair, da wir wie gesagt einen sehr ungünstigen Moment erwischt haben.

Die Bootstauchgängen

bei den Bootstauchgängen fährt man mit den für die Malediven typischen Donis. Die sind stabiler als die aussehen. Verrichten zuverlässig ihren Dienst. Naja, schnell sind die halt nicht. Somit dauern die Ausfahrt ein paar Minuten länger.

Die Boote gehören nicht zu den Eurodivers sondern zum Hotel. Zu unserer Zeit gab es drei Boote. Zwei mit und eins ohne Bord-Toilette. Wenn ich es richtig gesehen habe gehen maximal 12 Taucher auf ein Doni. Wir waren einmal mit 11 Taucher unterwegs und hatten gar kein Problem.  Platz war auf jedenfall genügend.

Die Crews waren auf allen Booten nett und hilfsbereit. Beim auf- und abrödeln war immer eine helfende Hand da. Vorm tauchen läuft jemand mit Spüli für die Maske rum, ein toller Service für die die nicht zu den alten Haudegen mit dem in die Maske spucken zählen. Ein toller Service auf jedenfall.

Die Tauchzeit beträgt entweder 60 Minuten oder Aufstieg bei 50 bar. In der Regel hatten wir Tauchgänge um die 60 – 62 Minuten.

Als erfahrener Taucher kann man im Buddy Team alleine tauchen oder man taucht einem der Guides hinter her. Alles war sehr entspannt und locker.

Nach den Tauchgängen gibt es auf dem Boot frische Orangen und Kokosnuss zum essen. Bei dem Tagesausflug wird mittags auch gekocht. Spagetti, Kartoffel und Hühnchen.

Zurück an der Basis, wird deine Tauchkiste vor die drei Wasserbecken gestellt und du kannst dein Zeugs dann gleich waschen und spülen.

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Danach alles (bis auf den Anzug) in die Kiste und ab ins Regal. Für die Anzüge gibt es einen Bügel damit er auch trocknen kann. Wenn alles richtig gemacht ist, und am nächsten Tag ein Bootstauchgang ansteht, bringt die Crew die Kiste und den Anzug gleich auf das Boot.

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Zu erwähnen ist noch das man abends noch sein Nitrox checkt und dann morgens einfach nur entspannt guten Morgen sagt und ganz gechillt auf s Boot kann. Natürlich noch vorher beim Hafenmeister unterschreibt, dass man Insel verlässt. Zumindest heißt es so offiziell. In wirklich checkt das Hotel eher wieviele Taucher aufs Boot gehen, um auch genau abrechnen zu können. Denn fürs betreten der Insel muss man nicht unterschreiben 🙂

Wir haben 24 Tauchgänge gemacht und im Vorfeld ein 9 Tage Non Limit Tauchpacket gebucht. Durch den Repeaterrabatt von 15 % den die EuroDivers gewähren, haben wir noch eine ganze Menge Geld gespart. Eine ganz tolle Sache.

Das 9 Tage Non Limit Packet kann man einen Tag unterbrechen, ansonsten muss es am Stück abgetaucht werden. Nach meinem Unterbrecher Tag wurde ich noch einen Tag krank und konnte trotz Anmeldung nicht tauchen. Auch hier zeigt sich in den EuroDivers eine zuverlässige und klasse Basis. Ohne großes Tamtam wurden mein 10ter Tauchtag ins Packet genommen und nicht extra berechnet. Danke, das ist Service.

Alles in allem waren wir super zufrieden und unsere Wünsche wurden ernstgenommen und wo möglich realisiert. Die Guides (eigentlich alle an der Basis) waren immer nett, gut gelaunt, hilfreich und einfach nur da, wenn man jemanden brauchte.

So soll es sein.

 

 

 

 

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