Hurtigruten – Reisebericht – Abreise

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Heute endete die Reise. Am Vorabend wurde die CruiseCard um 23 Uhr gesperrt und der gescannte Betrag wird automatisch von der Kreditkarte abgezogen. Dann bis 24 Uhr die Koffer raus und vor den Aufzug stellen. ( dann schleppt dir Crew die zum Kai ).

Um 8 Uhr morgens heißt es, das Zimmer verlassen und um 9 Uhr sind wir pünktlich in Kirkenes an der russischen Grenze angekommen. Von dort mit dem Bus zum Flughafen nach Oslo ( Flugzeit knapp 2 Stunden) und weiter nach Frankfurt (Flugzeit knapp 2 Stunden). Auto bei Airparks abholen und dann ganz schnell ab in die fränkische Heimat. Denkste: Fahrzeit knapp 4 Stunden wegen Stau Stau Stau.

Naja um 23 Uhr waren wir zu Hause und freuten uns auf unsere ersten richtigen Nacht seit einer Woche.

Als Fazit bleibt zu sagen, es ist schon es besonderes mit den Hurtigruten zu reisen. Sicher werden wir auch ein Kreuzfahrtschiff noch ausprobiert. Aber dem Erlebnis mit den Hurtigruten ist ein Platz unter den besonderen Urlauben sicher.

Schee war’s.

Hurtigruten – Reisebericht – 5.Tag

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Heute am 5.Tag stand ein Ausflug nach Tromsø an. Wenn man den Reiseführer glauben darf: ein Highlight. Die Stadt soll sehr schön sein.

Wir haben eine Stadtrundfahrt gebucht mit Besuch der Eismeerkathedrale.

Bevor wir aber die Stadt Tromsö erreichten stand um 10:15 Uhr erstmal die Polarkreis-Taufe an. Neptun empfängt alle Täuflinge in seinem Reich.  Dafür bekommt man eine Kelle Eiswasser  und Eiswürfel in den Nacken gekippt. Was tut man nicht alles für eine Urkunde.

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Mittags waren wir dann in Tomsø mit Stadtrundfahrt und Besuch der Eismeerkathedrale. Vorweg die Rundfahrt war sinnfrei. Wir sind erst ins Polaris gefahren. Eine Art Infozentrale für die Polarregion. Aber es war völlig sinnlos. Dort schaut man sich erst einen Film über 15 Minuten an. Nichts anderes als Bilder von der Landschaft und ein paar Tiere. Unnötig. Dann gibt es zwei, drei Robben anzuschauen und Aquarien mit Seesternen und sonstigen Korallen.

Dann zum Schluss noch ein Shop zum einkaufen. Das ganze raubt einem eine Stunde. Danach fährt man durch eine Wohnsiedlung und erhält mehr oder weniger interessante Infos.

Schließlich geht es für ca. 30  Minuten in die Eismeerkathedrale. Die ist schöner als gedacht und doch einen Besuch wert.

Wenn Ihr die Bildergalerie von der Eismeerkathedrale sehen wollt, dann einfach ins Bild klicken und viel Spass dabei.Hurtigruten Juli15-2312

Danach ging es mit dem Bus zurück zum Schiff und wir konnten wenigstens noch eine Stunde durch die Gegend am Hafen ziehen. Das war auch gut so. Denn so konnten wir verstehen, dass im Reiseführer von Tromsö geschwärmt wird. Eine schöne Hafenlandschaft mit tollen Häuschen und netter Atmosphäre.

Wenn Ihr die Bildergalerie des fünften Tages sehen wollt, dann einfach ins Bild klicken und viel Spass dabei.Hurtigruten Juli15-2234

Tip: Streiche Stadtrundfahrt und gehe alleine los. Auch zur Eismeerkathedrale sind es wohl nur 30 Minuten Fußweg. Auf jedenfall hat man dann mehr, als von dieser Stadtrundfahrt.

An diesem Abend, waren wir total platt und so sind wir schon um 8 Uhr ins Bett. Egal wie hell es war, wir waren sofort weg und haben bis morgens 8 Uhr durchgeschlafen.

Hier geht es direkt weiter zum Reisebericht Tag 6 und dem Nordkap.

Hurtigruten – Reisebericht – 4.Tag

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Am vierten Tag hieß es morgens früh raus, denn zwischen 6:45 und 8:00 Uhr sollten wir den Polarkreis überqueren.Der Polarkreis bezeichnet die Linie an der am 21. Juni                ( Midsommer ) 24 Stunden scheint. D.h. es ist 24 Stunden Tag.

Um genau 7:10 Uhr haben wir den Polarkreis überquert. Danach befindet man sich im“Nordland“. Auf einer kleinen Insel steht ein kleiner Globus um die Polarkreislinie zu markieren.

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Um 12:30 Uhr erreichten wir Bodø, die zweitgrößte Stadt Norwegens.

Wir sind kurz raus in die Stadt, aber das war weniger prickelnd. Wir haben in Bodö nichts besonderes gefunden und sind der zu der Meinung gekommen:“Das kann man sich getrost sparen.“ Hier wäre ein Ausflug die bessere Alternative gewesen. Oder aber einfach mal ausruhen, an Bord liegen und ne Mütze voll Schlaf nehmen. Der kommende Teil des Tages soll ja noch interessanter werden und es soll zum Schlafmangel kommen. Da waren wir gespannt.

Nachdem Bodö nicht so dolle war und das beste am Wetter die Tatsache war, dass es nicht regnete, machte sich der ein oder andere drübe Gedanken breit. Wir haben angefangen darüber nachzudenken ob ein Kreuzfahrtschiff nicht doch auch mehr Vorteile bieten würde. Dort gäbe es zumindest auch ein bisschen angenehme Abwechslung wie zum Beispiel Massagen etc. Beim Abendessen wurden die Gedanken dann etwas lauter.

Das Essen am Abend wird als drei Gänge Menü serviert. Leider kann man aber nichts auswählen, sondern alle bekommen das gleiche. Keine Frage, es schmeckt gut. Aber was wenn man etwas nicht unbedingt mag? Die Devise bei Hurtigruten heißt:“Gegessen wird was auf den Tisch kommt.“ Dies wäre auf einem Kreuzfahrtschiff definitv anders.

Wir hatten anfangs noch den Eindruck, dass man auf Vollpension verzichten kann und man nicht unbedingt dreimal am Tag essen muss. Die Frage ob halb oder Vollpension hat sich dann aber am Abend entschieden. Vollpension ist notwendig, denn die Portionen beim Abendessen sind überschaubar und man muss Mittags definitiv etwas essen um nicht abends hungern zu müssen. Heute wären wir hungrig ins Bett gegangen, wenn wir nicht schon Mittag gegessen hätten.

Von 21 – 22 Uhr haben wir Stop im Solvar gemacht. Ein schönes kleines Fischernest. Hier gibt es die Magic Ice. Alles aus Eis gemacht. Hier kann man einen Drink zu sich nehmen und es soll verschiedenste Eis Skulpturen geben. Wir waren aber nicht drin. Stattdessen haben wir die wunderschönen kleinen Fischerhäusschen bestaunt.

Wenn Ihr die Bildergalerie des vierten Tages sehen wollt, dann einfach ins Bild klicken und viel Spass dabei.Solvar

Solvar

Kurz nach 22 Uhr verließen wir Solar und ein Besuch des Trollfjord stand heute Nacht noch an. Danach die Weiterfahrt durch den Rafsundet. Das wurde ein Megahighlight.

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Was soll ich sagen, nicht umsonst stand im Reiseführer“ heute nicht zum schlafen gehen“. Auch den ganzen Abend halte es im Schiff durch die Lautsprecher „Gehen Sie noch nicht ins Bett, es steht noch ein Highlight unserer Reise bevor“

Es war auch so!!! Die Fahrt zum Trollfjord war schon hammergeil, aber in den Trollfjord selbst hinein zu fahren war unbeschreiblich. Dann im Trollfjord das Schiff wenden, war fast schon atemberaubend. Zentimeterarbeit die der Käpt’n hier leisten musste.

Wollt ihr nur die Bilder von der geilen Fahrt in den Trollfjord nochmal sehen, dann hier ins Bild klicken.Hurtigruten Juli15-1804

Auch die Weiterfahrt durch den Rafsundet nach Mitternacht war sehenswert.

Ach ja, jetzt haben wir live mitbekommen was Midsommer heißt. Es wird nicht mehr Nacht. Dadurch könnte man auch noch ganz gut fotografieren. Beim betrachten der Bilder zum und im Trollfjord, darf man nicht vergessen dass es schon gegen Mitternacht war.

Nachdem wir tagsüber immer wieder mal philosophiert haben, ob ein Kreuzfahrtschiff wie die AIDA nicht doch besser ist, werden wir hier mit schlagkräftigen Argumenten fast mundtot gemacht. Denn eines ist klar:“In den Trollfjord fährt außer der Hurtigruten kein Schiff rein.“

Morgens um ein Uhr hat sich dann Petra total durchfroren verabschiedet. Sie hat tapfer mit mir vorne ausgehalten. Ich blieb noch eine halbe bis dreiviertel Stunde und dann war endlich schlafenszeit. Obwohl es doch noch sehenswerte Momente gewesen wären.

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Hier geht es direkt weiter zum Reisebericht Tag 5 und Tromsö.

Hurtigruten – Reisebericht – 3.Tag

Willkommen zum Hurtigruten – Reisebericht 3.Tag

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Wie immer, am Vorabend ab 17 Uhr die Tagesordnung nächster Tag holen und erst mal die Zeiten studieren, wann sehen wir was?

Highlight des 3.Tag war ganz klar: Trondheim

Trondheim! Eine Stadt die absolut sehenswert ist und für mich mit zu den Highlights dieser Reise zählt. Die Zeit die einem bleibt ist viel zu kurz. Vorallem wenn man noch Fotos machen will. Gerade mal 3,5 Stunden von denen tatsächlich nur 3 Stunden verfügbar sind.

Trondheim hat den Charme den man sich unter Norwegen vorstellt. Die alten aber auch die neueren Holzhäuser sind genial anzuschauen und ergeben tolle Fotomotive.

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Natürlich ist Bryhge das Highlight schlecht hin. Die alten Speicherhäuser von früher spiegeln sich in der Wasseroberfläche, das ist eine wahre Pracht. Die bunten Fassaden sind ein Augenschmaus und beim schlendern der  parallel verlaufenden Gassen, wird man mit unvergesslichen Eindrücken überschüttet. Alle Häuser, bunte Farben, kleine Strassencafes.

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Aber auch neue moderne Wohnhäuser mit großem Ballons und Terrassen, die einen tollen Kontrast bieten, sind sehr sehenswert.

Der Dom von Trondheim ist ebenfalls ein sehr sehenswertes Bauwerk und sollte besucht werden. Wir mussten aufgrund Zeitmangel auf einen Besuch im Inneren verzichtet.

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Trondheim kann man sich mit Kajak erkunden was auch viel Spaß bereiten soll. Zum Fotografien wird es wohl eingeschränkter sein, wobei die Perspektive und die Eindrücke intensiv sein müssen.

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Wie haben noch eine Gruppe mit Secways gesehen. Das muss auch interessant sein doch ob dies von Hurtigruten angeboten wird, glaub ich nicht.

Ihr wollt mehr Bilder von Trondheim, dann einfach ins Bild klicken und Ihr kommt automatisch in die Bildergalerie von Trondheim.

Trondheim

Trondheim, eine meiner neuen Lieblingsstädte.

Um in die Bildergalerie vom Tag 3 zu gelangen, einfach ins Bild klicken.

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Hier geht es direkt weiter zum Reisebericht Tag 3 und dem Trollfjord.

Hurtigruten – Reisebericht – 2.Tag

 Willkommen zum Hurtigruten – Reisebericht 2.Tag
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Jeden Abend ab 17:00 Uhr liegt bei der Reiseleitung das Tagesprogramm für den nächsten Tag aus. Eine feine Sache, denn so hat man schon einen Grobüberblick was den nächsten Tag ansteht. Welche Häfen und Schiffe man sehen wird. Und natürlich auch welche Ausflüge auf dem Programm stehen.
Gleich am 2.Tag stand ein Highlight auf dem Tagesprogramm:
Weltkulturerbe: Der Geirangerfjord in Alesund und die Trollstigen
Die Hurtigruten fährt natürlich auch in den Geiranger rein. Die Fahrt dorthin ist wunderschön und wir hatten, nach dem Regen in Bergen, nicht zu großes Pech mit dem Wetter. Es war bewölkt, kalt und windig. Doch es blieb trocken und zwischen durch lugte sogar die Sonne ein bisschen durch (Was die ganze Reise über selten bleiben sollte).
Im Geirangerfjord angelangt wird man über eine provisorische Gangway auf ein anders kleineres Boot transferiert und damit an Land geschippert. Es ist das erste Mal der Zeitpunkt an dem man merkt, dass über 600 Passagiere an Bord der MS Kong Harald gehen. Denn viele von diesen wollen na klar zum Geiranger Ausflug mit und müssen alle raus. Doch vorweg, es ging immer gesittet und kontrolliert zu.
An Land warten auch schon die Busse, mit denen man den Rest des Tages unterwegs ist. Schön sauber getrennt nach Nationen und Sprachen. Hier gleich ein Tip: Rucksack und Trinken mitnehmen. Man kann alles im Bus lassen und muss es nicht mitschleppen.
Es geht auf die erste Aussichtplattform und man hat einen tollen Blick hinunter auf die 7 Schwestern. Die Wasserfälle. Und natürlich hinunter auf den Geirangerfjord. Auch bei unserer mäßiger Sicht, ein toller Blick.
( Zur Bildergalerie = einfach ins Bild klicken )
Geirangerfjord
Zu dem Zeitpunkt als wir dort waren, lag ausser der MS Kong Harald nur noch die MS Astor im Fjord. Laut unserem Reiseleiter sei dies ein ganz besonderer Moment. Denn am nächsten Tag seien schon wieder 2 große Kreuzfahrtschiffe im Fjord und damit auch über 8000 Besucher gleichzeitig.
Mit den Bus geht es dann weiter die engen  Serpentinenartigen Straßen weiter. Ganz nebenbei die Straßen wurden nur auf losen Steinen gebaut und nicht mit Mörtel verschmiert unn alles zu festigen. Doch es scheint alles zu halten.
Nach einer längeren Busfahrt erreicht man dann auch die Trollstigen. Das sind die Serpentinen Norwegens. Mit über 30 Haarnadelkurven. Das mit dem Bus. Hammer. Man kann noch auf einer Aussichtplattform noch unten in die Tiefe schauen uns hat ein wundervolles Panorama.
Trollstigen
Zum Schluss geht man dann noch einen Kaffee trinken und bekommt leckere Waffeln dazu. Alles ungezwungen und nicht mit einer Kaffeefahrt zu verwechseln. Auch wenn der Platz ein Souvenirladen ist. Aber keiner ist lästig.
Dann längere Busfahrt und Fähre nach Molde wo man im Hotel zu Abend isst.
Um 22:15 Uhr kam auch die MS Kong Harald und wir konnten wieder einchecken.
Ein wundervoller erster Tag geht zu Ende.
Wenn Ihr die Bildergalerie des zweiten Tages sehen wollt, dann einfach ins Bild klicken und viel Spass dabei.
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