Steinfisch
Drachenkopf

Skorpionsfische gibt es in tropischen Riffen sowie in gemäßigteren Meeren. Etwa 70 Gattungen mit weit über 300 Arten machen die Gruppe der Skorpionsfische sehr interessant, ja auch für die Aquaristik. Sicherlich sind sie aber kein typischer Fisch für ein Gemeinschaftsaquarium.

Skorpionsfische leben in Tiefen von ein bis mehrere hundert Meter! Sie jagen sowohl tagsüber, als auch nachts. Dabei liegen sie scheinbar schlafend oder regungslos auf dem Substrat und warten auf vorbeischwimmende Beute. Durch ihre Anpassungsfähigkeit an ihre Umgebung sind sie so hervorragend getarnt.

Auszug aus Meerwasser-Lexikon.de

Rotmeerfeuerfisch
Feuerfische - lionfish

Die wohl bekannteste Scorpionsfische sind die Feuerfische. Man trifft sie sehr häufig und fast überall. Vor allem im Roten Meer Ägypten sind sie nahezu bei jedem Tauchgang zu sehen. Auch bei den Feuerfischen gibt es noch einige Unterscheidungen wie Strahlenfeuerfisch, Antennenfeuerfisch, Zwergfeuerfisch, Kurzflossenfeuerfisch und und und. (Aber davon erzähl ich vielleicht ein anderes mal 🙂 )

Rotmeerfeuerfisch

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Feuerfische (Pteroinae bzw. Pteroini), oft auch Rotfeuerfische, seltener Löwenfische (von der englischen Bezeichnung lionfish) genannt, sind Bewohner der Korallenriffe des tropischen Indopazifik und des Roten Meeres aus der Unterordnung der Drachenkopfverwandten (Scorpaenoidei). Sie sind durch ihre großen, fächerförmigen Brustflossen mit langen, fast freistehenden Brustflossenstacheln sehr auffällig. Die Färbung der Feuerfische wird von einem dichten Muster von rötlichen bzw. bräunlichen und weißen Querstreifen bestimmt und dient mit der konturenauflösenden Gestalt der Fische zur Tarnung. Sie sind kaum zu erkennen, wenn sie zwischen Acroporen, Bäumchen-Weichkorallen, Haarsternen, Gorgonenhäuptern, Federwürmern oder Kalkröhrenwürmern stehen. Feuerfische werden je nach Art 12 bis über 40 Zentimeter lang.

Wie fast alle Skorpionfische (Scorpaenidae) sind Feuerfische, mit Ausnahme des Schönen Zwergfeuerfischs (Dendrochirus bellus) und von Bleekers Zwergfeuerfisch (Ebosia bleekeri), giftig. Das Gift befindet sich in den 13 Hartstrahlen der ersten Rückenflosse, in den drei Hartstrahlen der Afterflosse und in den beiden Hartstrahlen der Bauchflossen.

Beim Einstich reißt die Haut und das Gift wird aus den Drüsen herausgedrückt. Das Gift enthält Acetylcholin, das Muskelzuckungen auslöst, sowie ein bisher unbekanntes Toxin. Es ist sehr schmerzhaft, aber für den Menschen nicht tödlich. Das Gift wird nicht zum Beutefang, sondern nur zur Verteidigung eingesetzt. Bei Gefahr strecken die Feuerfische ihre giftigen Flossenstrahlen dem Angreifer entgegen.

Auszüge aus Wikipedia

Drachenköpfe - scorpionfish

Drachenköpfe sind, wie die Feuerfische, oft beim Tauchen zu entdecken und dennoch werden sie aufgrund ihrer Tarnung meistens übersehen. Drachenköpfe bewegen sich wenig, wenn man sie allerdings aufschreckt aber zu sehr bedrängt, zeigen machen sie einen richtigen Satz und verändern ihren Platz. Das geht dann Pfeilschnell und wenn man im Kopf hat, dass diese Tiere giftig sind und auch uns Menschen Schmerzen zufügen können, sollte man wie jedem Tier eine gehörige Portion Respekt entgegenbringen. Oft ist es sehr schwer einen Drachenkopf von Steinfischen zu unterscheiden. Das Haupterkennungsmerkmal ist das Maul. Die Maulöffnung der Drachenköpfe geht mehr nach vorne, während beim Steinfisch die Maulöffnung gerade nach oben sich öffnet.

Drachenkopf

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Skorpionfische sind stämmige, großköpfige Fische. Ihr Körper ist meist rötlich oder bräunlich gefärbt und mit unregelmäßigen Flecken, Marmorierungen und Hautauswüchsen getarnt. Sie werden, je nach Art, zwischen drei Zentimeter und einen halben Meter lang. Die Brustflossen sind groß und bei einigen auffallend bunt. Sie werden benutzt um eventuelle Fressfeinde zu warnen.

Das Gift der Skorpionfische ist ein Gemisch, das vor allem aus verschiedenen Eiweißen besteht. Es bewirkt einen raschen Abfall des Blutdrucks, Lungenödeme kann aber auch einen Anstieg des Blutdrucks in den Lungenarterien verursachen. Eventuell werden auch körpereigene Stoffe freigesetzt, die Muskelkrämpfe verursachen, wie z.B. Acetylcholin. Das Gift verursacht eine Gewebsschwellung im Bereich des Einstichs und starke Schmerzen, die sich in den Stunden nach dem Einstich verstärken und mehrere Tage anhalten können. Im Unterschied zu Vergiftungen durch Steinfische (Synanceiidae) sind allerdings keine Todesfälle auf Grund von Skorpionfischstichen bekannt.

Auszüge aus Wikipedia

Steinfische - stonefish

Echte Steinfische findet man schon wesentlich seltener wie die Artverwandten Drachenköpfe. Sie sind noch besser getarnt und bewegen sich wohl auch viel weniger. Einmal haben wir einen schwimmenden Steinfisch gesehen. Das war aber sicher nur deshalb, weil die Taucher vor uns den Fisch aufgeschreckt haben.

Wenn man einen Steinfisch beim Tauchen sehen darf, ist es meiner Meinung nach schon etwas besonderes. Erstmal sehen Sie teilweise sensationell interessant aus und dann gehören sie zu giftigsten Tieren der Welt. Na wenn das nicht respekteinflössend ist. Eine aktive Gefahr, wie einen Angriff ist aber eher auszuschliessen. Potentielle Gefahr geht vom „Übersehen“ aus. Deswegen sollte man auch beim Tauchen seine Finger immer bei sich behalten.

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Steinfische werden je nach Art 8 bis 60 cm lang, haben einen plumpen oder langgestreckten Körper, große Brustflossen, einen sehr großen, abgeflachten Kopf und ein nach oben gerichtetes, großes Maul. Die Haut ist unbeschuppt, mit warzigen Drüsen versehen, rau und oft algenbewachsen. Der Knochenkamm auf den Kopfseiten („Panzerwangen“) reicht bis zum Vorkiemendeckel.

Steinfische leben als einzelgängerische Bodenbewohner, meist als Fels getarnt, in relativ flachem Wasser in Korallen- und Felsriffen, auf Sand-, Geröll- und Weichböden. Einige Arten gehen auch in Flussmündungen. Als ortsfeste, hervorragend getarnte Lauerjäger ernähren sie sich von kleinen Fischen, Kopffüßern und Krebstieren, die sie durch plötzliches Aufreißen des Mauls einsaugen. Die Tiere sind schlechte Schwimmer. Ihre Larven sind pelagisch.

In Drüsen an der Basis der Stachelstrahlen der Rückenflosse wird ein aus einer Mischung verschiedener Proteine bestehendes Nervengift produziert, das zu den gefährlichsten tierischen Giften zählt und für Menschen tödlich sein kann.

Auszüge aus Wikipedia

 

Schaukelfische - leaf fish

Schaukelfische haben eine blattförmigen, seitlich abgeflachten Körper. Die große Rückenflosse beginnt kurz hinter den Augen. Wie bei anderen Skorpionfischen stehen ihre Hartstrahlen mit Giftdrüsen in Verbindung. Das Gift der Schaukelfische ist allerdings wesentlich schwächer als das der Feuerfische und Steinfische. Tödliche Unfälle gab es noch nicht.

Mit ihren kräftigen Brustflossen können die Fische auf dem Bodengrund laufen und sich festhalten. Kopf und Maul sind groß. Die Grundfarbe der Schaukelfische ist gelb, ocker, fahlweiß, seltener rosa oder rot. Verschiedene Hautauswüchse und Flecken sorgen dafür, dass die Tiere mit ihrer Umgebung optisch verschmelzen. Über ihre Augen zieht sich ein dunkler Strich. Sie werden oft mit Stirnflossern verwechselt. Schaukelfische werden zehn Zentimeter lang.

Schaukelfische ruhen meist völlig passiv in ihrem Versteck zwischen Algen, Korallen oder anderen festsitzenden Lebewesen. Fühlen sie sich von einem größeren Tier bedroht oder ist potentielle Beute in der Nähe, beginnen sie wie ein Blatt in den Wellen zu schaukeln (Blatt-Mimikry). Sie schaukeln allerdings nicht, wenn sich ein Artgenosse nähert.

Auszug aus Wikipedia

leaf fish

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Wenn ihr noch mehr über die Schaukelfische wissen wollt, hier sind interessante Links:

Meerwasser-Lexikon

Fischlexikon

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