Dienstag 30.10.2018 –  endlich !!!! ist der Zeitpunkt gekommen und wir treten unsere erste Reise nach Afrika an. Genau gesagt nach Südafrika in die Makutsi Lodge. Nachdem wir als Taucher eher unterhalb der Wasseroberfläche anzutreffen sind, ist dies für uns etwas ganz besonderes und die Freude auf die Jagd nach unter anderem den Big Five ist riesig. Ein paar schöne Abschüsse sollten uns da schon gelingen. natürlich schiessen wir ausschließlich mit dem Fotoapparat. Ziel wie geschrieben, ist die Makutsi Lodge. Von München 10,5 Stunden mit der Southafrican Airlines nach Johannesburg. Dann weiter auf einen Inlandsflug mit der Airlink PropellerMaschine nach Phallaborwa. Zeitdauer etwas über eine Stunde. Schade dass bei Inlandsflügen das Gepäck nicht durchgeroutet wird. Man muss in Johannesburg Einreisen und dann Gepäck abholen um danach wieder neu einzuchecken. Alles in allem war es kein Hexenwerk und es ging ganz zügig. Die Airlink Maschine hatte 30 Sitzplätze in einer zweier und einer Einerreihe. Der Flughafen ( wenn man den überhaupt so nennen darf) in Phallaborwa ist der Hammer. Winzig ist hier noch fast übertrieben. Aber einfach schnuckelig und gemütlich. Am Flughafen wartete auch schon Derek von der Makutsi Lodge und nach ein bisschen was über einer Stunde Fährt waren am Ziel, der Makutsi Lodge.Begrüssungscocktail, Kurzes Einchecken und kurze Instruktionen und Besichtigungen der wichtigsten Stellen in der Lodge durch Karen, eine der vielen gute Seelen und liebenswürdigen Menschen des Camps. Die wichtigsten Verhaltensregeln: frei bewegen innerhalb des Camps darf man sich nur von 7:00 – 17:30 Uhr. Dann auch nur innerhalb eines bestimmten Bereichen. Durch Schilder wird man gewarnt nicht weiter zu gehen. Von 17:30 – 7:00 Uhr darf man sich nur im Zimmer oder auf der Terasse aufhalten. Hintergrund: die Makutsi Lodge ist ein offenes Camp und alles an Wildtieren kann durchs Camp schleichen können. Abends sammeln sich alles zu erst in der River Lapa. Dort wird man auch jeden Tag auf der Liste abgehakt und erhält zugleich sein Programm und Instruktionen für den nächsten Tag.Wer bist 17.30 Uhr nicht am River Lapa ist oder sein kann, der wartet in seinem Rondavel und wir dann mit dem Mini-Van abgeholt. Nach dem Essen kann man gemütlich Anna der River Lapa einen Trink zu sich nehmen oder gleich aufs Zimmer zurück gehen. Da wird man selbstredend wieder mit dem Van zurück gefahren. Das mit dem Fahrdienst hat wirklich richtig gut geklappt und man muss nur hin und wieder ein paar Minuten warten, bis die erste Fuhre sicher nach Hause gebracht wurde.  

Die Makutsi Lodge

Die Makutsi Lodge besteht aus 

Reception

An der Rezeption findet selbstredend das ein und auschecken statt. Zudem kann man hier sonstige Dinge klären, wie zum Beispiel das Nachbuchen von Safaris etc. Zudem ist an der Rezeption ein Safe, in welchem man seine Wertsachen einschliessen lassen kann. Wir hatten den Safe nicht in Anspruch genommen. Bei uns kam nichts weg und auch sonst haben wir nichts anderweitiges gehört. Was nachbarlich keine Garantie ist. Wir hatten aber zu keiner Zeit ein ungutes Gefühl.

River Lapa 

Hier ist der Sammelplatz vorm Abendessen und man erhält dann auch gleich seine persönlichen Instruktionen für den nächsten Tag. Nach dem Abendessen kann man hier noch einen kleinen Drink zu sich nehmen. Die Bar ist ganz gut sortiert. Untertags ist es ein gemütlicher Ort sich auszuruhen, ein Buch zu lesen oder einfach nur über den River ( bei uns ausgetrocknet) zu blicken und nach Tieren Ausschau zu halten. Während unserer Zeit wurden Elefanten, Kaffernbüffel und Nashörner gesehen. 

Diner Lapa 

Das Restaurant besteht aus zwei langen Tischreihen. Man sitzt also gemeinsam an einem der Beiden Tische. Einen festen Platz gibt es auch nicht und man sitzt immer wieder neben anderen Gästen. Hier nimmt man Frühstück und Abendessen ein. Wer Mittags etwas essen will, muss dies am Morgen in eine Liste eintragen, zusammen mit der Uhrzeit wann man kommen will.

Frühtsück ist ausreichend, wenn auch nicht mit der Auswahl eines HiltonHotels vergleichbar. Es gibt Cheddar Käse, eine Wurstsorte, Butter, Marmelade und Mermade ( hoffe das schreibt man so.) Dazu gibt es noch Eier, Müsli, Cornflakes, Natur und Fruchtjoghurt, frisches Obst und Bananen. Kaffee, Tee, Säfte und Milch.

Abends gibt es meist ein drei Gänge Menü und einmal die Woche ein Barbecue. Das Menü ist für alle gleich. Sollte jemand bestimmte Dinge nicht vertragen oder mögen, hat man die Möglichkeit dies gleich zu Beginn mitzuteilen. Beispiel: Vegetarier, mag kein Zwiebel oder ganz extrem eine Nuss-/ Erdnussallergie.

Hat man dies angegeben, bekommt man immer Alternativen zu Essen. Das klappt auch ganz gut und die Damen in der Küche und im Restaurant haben das auch gleich gut drauf..

In unseren 14 Tagen haben wir sehr gut gegessen, es war ausreichend ( wenn auch nicht immer üppig) Aber hungrig ins Bett sind wir nie gegangen. Es war auch abwechslungsreich und in den 14 Tagen kam nie das Gefühl aus immer das gleiche zu bekommen. Alle Speisen wurden frisch zubereitet und das schmeckte man auch. 

Internet Cafe

überhalb dem Restaurant gibt es eine Lounge/Bibliothek oder Café, wie immer man es betiteln möchte. Man findet Regal voll Romane und Bücher verschiedener Sprache ( vorwiegend Deutsch und Englisch), schöne Sitzgruppen mit Blick über den Poolbereich. Hier kann man auch gemütlich seinen Caffe / Cappuccino schlürfen. Ganz nebenbei erwähnt, schmeckt der Cappuccino ganz ordentlich.

In diesem Bereich funktioniert auch das Wlan. Jeder Gast bekommt 100mb Frei Wlan, danach kostet es Aufpreis.

Swimmingpool

Der Swimmingpool ist wundervoll in die Anlage integriert, ist ca 35 meter Land und 6-7 Meter breit. Die Wassertemperatur ist bei 27-28 Grad und das ganz ca. 1,60 m tief.aussen herum sind Liegen aufgestellt und man kann hier ganz gemütlich abhängen.

Römerbad

Das Römerbad ist ein Naturbad über 30 Grad warm hier mann man sich auch kurze Zeit vergnügen und entspannen. Dabei kann man schön über den MakutsiRiver schauen.

Sportanlagen ( Volleyball/ Tennis / angeblich Fitnessraum)

Die Sportanlagen haben wir nicht genutzt, aber der Vollständigkeit sollen sie erwähnt werden. Es gibt ein Volleyball Feld und einen Tennisplatz. Schläger etc. kann man an der Rezeption ausleihen. 

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